18. Spieltag CJRL: KSC und Augsburg verschaffen sich Luft im Abstiegskampf

Während der VfB Stuttgart auch nach dem 18. Spieltag in der C-Junioren-Regionalliga Süd an der Tabellenspitze weiterhin einsam seine Kreise zieht, spitzt sich die Lage im Kampf um den Klassenerhalt zu. Der Karlsruher SC und der FC Augsburg konnten wichtige Siege einfahren, wohingegen die Sorgen in Freiburg, Mannheim und beim TSV 1860 München größer werden.

Nichts zu bestellen hatte der SV Waldhof Mannheim gegen den Ligaprimus aus Stuttgart. Schon zur Halbzeitpause lagen die Gastgeber mit 1:3 im Rückstand, am Ende setzten sich die Württemberger mit 5:2 durch und schraubten ihren Punktestand auf nunmehr 48 in die Höhe. Die Waldhöfer, die bereits seit dem sechsten Spieltag auf ihren fünften Saisonsieg warten, konnten zwar durch Jonas Weik und Laurat Jerlija jeweils verkürzen, doch letztendlich sorgten Eric Hottmann (2), Mert Püsküllü, Elisée Engelhardt und Yusuf Emre Baran mit ihren Treffern für den klaren Erfolg des VfB.

Zu einem Duell eines Spitzenteams gegen ein Kellerkind kam es auch in München, wo der FC Bayern den SC Freiburg zu Gast hatte. Dabei schlugen sich die Breisgauer äußerst Bayern kleintapfer, schwächten sich jedoch unmittelbar vor dem Pausenpfiff durch einen Platzverweis selbst. Dennoch dauerte es bis zur 57. Spielminute, ehe der Favorit durch den Liga-Toptorschützen Tidiane M’Baye in Führung gehen konnte. Ein durch Franck Evina verwandelter Strafstoß in der Schlussminute brachte dann die endgültige Entscheidung zugunsten der Münchner, die durch den Sieg Rang 2 behaupten konnten. Die Freiburger belegen trotz der Niederlage unverändert den letzten Nichtabstiegsrang, verlieren die Teams über ihnen jedoch zunehmend aus den Augen.

Ein innerstädtisches Derby bekamen 200 Zuschauer in Frankfurt zu sehen, wo die Eintracht den FSV in einem spannenden Spiel mit 3:2 bezwingen konnte. Der spielentscheidende Treffer fiel dabei erst Sekunden vor Abpfiff, Enrique Pena-Zauner Frankfurt 2 kleinsorgte für ausgelassenen Jubel im Lager der Eintracht. Zuvor hatten die Gastgeber von einem Eigentor des FSV profitiert, ehe Murad Mahmudov den zwischenzeitlichen Ausgleich mit der neuerlichen Eintracht-Führung beantworten konnte. Kalman Koszuros erzielte den Treffer zum 1:1, Robin Rehorst netzte mit einem sehenswerten Kopfballtreffer zum 2:2 für den FSV ein. Dennoch dürfte das Unternehmen Titelverteidigung bei elf Zählern Rückstand auf den VfB Stuttgart für die Eintracht zu einer fast unlösbaren Aufgabe werden, wohingegen der FSV bei zwölf Zählern Vorsprung auf die Gefahrenzone mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben wird.

Die TSG 1899 Hoffenheim konnte am 18. Spieltag in der Tabelle um einen Platz nach oben klettern. Ilay Elmkies, Rodan Kolcak, Stefano Russo und Simon Klostermann steuerten je einen Treffer zum 4:1-Erfolg der Kraichgauer über die Stuttgarter Kickers bei. Dabei waren die Kickers durch Erman Kilic sogar früh in Führung gegangen, doch mit dem Schlusspfiff stand ein deutlicher Erfolg des Favoriten aus Hoffenheim zu Buche, der dadurch am 1. FC Nürnberg vorbeiziehen konnte. Die Stuttgarter büßten durch die Niederlage hingegen einen Rang ein und müssen sich bei sechs Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz weiterhin auf den Kampf um den Klassenerhalt konzentrieren.

Gut erholt von der Süddeutschen Futsal-Meisterschaft der C-Junioren zeigte sich der FC Augsburg, der das fränkisch-schwäbische Duell beim 1. FC Nürnberg in letzter Sekunde für sich entscheiden und mit seinem siebten Saisonsieg ins Mittelfeld der Tabelle klettern konnte. Bei nunmehr zehn Zählern Vorsprung auf Rang 12 und zwei Nachholbegegnungen in der Hinterhand hat der FCA allerbeste Aussichten, auch in der Saison 15/16 in der Regionalliga vertreten zu sein. Lukas Petkov und Hrvoje Culjak waren für die Augsburger erfolgreich, Patrick Tekeser erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer für den Club.

Schon in der 5. Spielminute fiel der einzige Treffer in der Begegnung des Karlsruher SC gegen den TSV 1860 München. Robin Mörmann verwandelte einen Strafstoß für die gastgebenden Karlsruher, die sich dadurch einen Puffer von sieben Punkten auf die Abstiegsränge verschaffen konnten und gleichzeitig Wiedergutmachung für die Niederlage der Vorwoche beim Tabellenschlusslicht Ingolstadt betrieben. Für die Münchner hingegen bedeutete die Niederlage einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einem Sieg hätten die Löwen bis auf einen Zähler an den Spielgegner heranrücken und die Abstiegsränge verlassen können.

Einen Arbeitssieg fuhr die SpVgg Greuther Fürth gegen den FC Ingolstadt 04 ein. Ein Eigentor der Oberbayern bescherte den Fürthern die Führung, die durch Jannis Reuss in der zweiten Spielhälfte ausgebaut werden konnte. Im direkten Gegenzug verkürzten die Ingolstädter durch den eingewechselten Ardit Topalaj auf 1:2 aus ihrer Sicht und schöpften Hoffnung auf den nächsten Punktgewinn. Doch die Kleeblätter brachten die knappe Führung über die Zeit und behaupteten durch ihren siebten Saisonsieg einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Der Rückstand des Aufsteigers aus Ingolstadt aufs rettende Ufer beträgt dagegen unverändert sieben Zähler.

 

 

 

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