3. Spieltag C-Junioren-RL: VfB Stuttgart in Torlaune

Während Eintracht Frankfurt auch am dritten Spieltag in der C-Junioren-Regionalliga Süd die weiße Weste wahren und die Tabellenführung verteidigen konnte, schoss sich der VfB Stuttgart mit einem 9:0-Kantersieg über den FC Ingolstadt 04 auf Rang 2. Vier weitere Mannschaften sind ungeschlagen, wohingegen die Aufsteiger wieder leer ausgingen.

Nach zwei 6:0-Siegen zum Auftakt stand der Frankfurter Eintracht beim FC Augsburg ein härterer Prüfstein bevor. Dennoch erwischten die Gäste aus Hessen einen Auftakt nach Maß, David Osei brachte seine Farben schon früh in Führung. Anschließend sollte lange nichts mehr passieren, beide Mannschaften hielten den gegnerischen Angriffen Stand. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der Schlussphase der Begegnung, der eingewechselte Ercan Yildiz sorgte mit seiner ersten Ballaktion für das 2:0 der Frankfurter, was zugleich auch den Endstand in der Partie bedeutete. Während der FCA seine zweite Saisonniederlage hinnehmen musste, führt die Eintracht die Tabelle mit einer blütenreinen Weste ohne Gegentreffer und Punktverlust an.

Hinter dem Team aus der Mainmetropole rangiert nun der VfB Stuttgart, der dem Aufsteiger FC Ingolstadt 04 beim 9:0 nicht den Hauch einer Chance ließ. Dabei hatten die Gäste aus Oberbayern noch Glück, dass es der Vizemeister des Vorjahres im zweiten Durchgang ruhiger angehen ließ. Schon zur Pause war die Begegnung bei einem Zwischenstand von 6:0 längst entschieden, bevor der VfB nach dem Seitenwechsel „nur“ noch drei weitere Treffer erzielen konnte. Für die Stuttgarter trafen Numan Sensoy, David Hummel und Leon Üblacker jeweils doppelt, darüber hinaus konnten sich Lilian Egloff, Maurice Kramny und Enrique Katsianas-Sanchez in die Torschützenliste eintragen. Der VfB Stuttgart liegt dank des Torfestivals mit sieben Zählern auf der Habenseite nun vor vier punktgleichen Teams, der FC Ingolstadt 04 rutschte auf den 14. und letzten Tabellenplatz zurück.

Neben der Frankfurter Eintracht und dem VfB Stuttgart sind auch die jeweiligen Stadtrivalen dieser beiden Vereine noch ungeschlagen in der neuen Spielzeit. Im direkten Aufeinandertreffen der Stuttgarter Kickers und dem FSV Frankfurt stand mit dem Schlusspfiff ein 1:1-Unentschieden zu Buche, was beiden Teams zwar jeweils den ersten Punktverlust einbrachte, aber gleichzeitig auch bedeutet, dass die Kickers und der FSV noch keine Niederlage hinnehmen mussten. Für die gastgebenden Stuttgarter war es erneut Dejan Galjen, der zur Führung einnetzen und sich mit nun fünf Treffern an die Spitze der Torjägerliste setzen konnte. Doch im zweiten Durchgang erzielte Samuele Balli den Ausgleichstreffer für seinen FSV Frankfurt. Während die Stuttgarter Kickers nun punkt- und torgleich mit dem SC Freiburg auf Rang 4 liegen, folgt der FSV Frankfurt aufgrund der um zwei Treffer schlechteren Tordifferenz unmittelbar dahinter.

Auf die Siegerstraße brachte Luca Wehrle seinen SC Freiburg im Heimspiel gegen den Aufsteiger SSV Ulm 1846 Fußball. Zunächst erzielte er vor dem Pausenpfiff den Führungstreffer für die Breisgauer, ehe er kurz nach dem Seitenwechsel auf 2:0 erhöhte. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, das Tor des eingewechselten Enis Murati in der Schlussphase zum 3:0-Endstand hatte aber noch zur Folge, dass der SC Freiburg auf Rang vier vorziehen konnte. Dagegen warten die Ulmer Spatzen auch nach drei Spieltagen noch auf ihren ersten Zähler, den sie nun am vierten Spieltag gegen den SSV Jahn Regensburg anstreben.

Auch die TSG 1899 Hoffenheim gehört zu den Mannschaften, die nach drei Spieltagen noch keine Niederlage zu verzeichnen haben. Jedoch mussten die Kraichgauer bei der TSG Wieseck bis kurz vor Spielende zittern, ehe der Auswärtssieg unter Dach und Fach war. Marlo Kölblin hatte die TSG nach einer Viertelstunde mit seinem Treffer in Führung gebracht. Doch anschließend leistete der Aufsteiger aus Hessen starke Gegenwehr, auch wenn zwingende Torchancen Mangelware blieben. Jedoch ließ man auf der Gegenseite auch nur wenige Torchancen der Hoffenheimer zu. Erst als die Wiesecker in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten und die Abwehr öffneten, führten die Hoffenheimer eine Entscheidung herbei. Leo Wemhoener und Benjamin Sejdinovic mit der letzten Aktion des Spiels erzielten die Treffer zum Endergebnis von 0:3.

Dank eines 2:1-Sieges über den FC Bayern München darf auch der SV Darmstadt 98 mit sechs Punkten auf der Habenseite seinen Saisonstart als gelungen bezeichnen, obwohl sich die Lilien unter der Woche noch knapp dem FSV Frankfurt geschlagen geben mussten. Davon war im Spiel gegen den FC Bayern aber nichts zu spüren, schon nach wenigen darmstadt-2-kleinZeigerumdrehungen erzielte Marc-Michael Nauth die Führung für die Darmstädter. Jedoch gaben sich die Gäste aus München nicht ohne Weiteres geschlagen. Als Abdul Bangura in der 59. Spielminute den Ausgleich erzielte, deutete vieles auf eine Punkteteilung hin. Allerdings hatten die Junioren des SVD doch noch das glückliche Ende auf ihrer Seite, denn Angelo Dentico sorgte mit dem Siegtreffer zum 2:1 für Jubelstürme auf Seiten der 150 Darmstädter Zuschauer.  Am Spielgegner vorbei zogen die Darmstädter dank ihres zweiten Saisonsieges auf Rang 7.

Hochspannung erlebten die Zuschauer auch in Regensburg, wo sich mit dem gastgebenden SSV Jahn und dem Karlsruher SC zwei bislang punktlose Teams gegenüber standen. Die Gäste aus Baden gingen durch Henrik Bediako in Führung, doch die Mannschaft von Jahn-Trainer Christian Martin drehte noch im ersten Durchgang die Partie zu ihren Gunsten. Julian Kudala und Stefan Ferstl per Strafstoß stellten auf 2:1. Nur eine Zeigerumdrehung nach Ferstls Treffer bekam auch der KSC einen Strafstoß zugesprochen, den Moriz Weisser zum Zwischenstand von 2:2 verwandeln konnte, mit dem auch die Seiten gewechselt wurden. Im zweiten Durchgang legten die Regensburger wieder vor, Georg Rauscher und Eric Martel (wiederum per Strafstoß) sorgten erstmals für einen 2-Tore-Vorsprung der Gastgeber. Doch auch damit war die Partie noch nicht entschieden, denn in der Schlussphase konnte Tim Littmann abermals für die Karlsruher verkürzen. Allerdings fiel dieser Treffer zu spät, als dass er der Begegnung nochmals eine Wende hätte verleihen können, sodass sich die Regensburger nach einem hart erkämpften 4:3-Heimsieg erleichtert in die Arme fielen.

 

 

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