B-Juniorinnen-Bundesliga: Spitzenspiel um den Süd-Staffelsieg

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Titelverteidiger FC Bayern München steht vor dem erneuten Einzug in die Endrunde um die Deutsche B-Juniorinnen-Meisterschaft. Die Mannschaft von Trainerin Carmen Roth gewann am 16. Spieltag das Gipfeltreffen beim stärksten Konkurrenten 1. FFC Frankfurt 2:0 (1:0) und baute ihren Vorsprung an der Tabellenspitze zwei Spieltage vor dem Saisonende auf vier Punkte aus. Die Teilnahme an der Endrunde der vier besten weiblichen U 17-Mannschaften am 30./31. Mai in Essen ist damit greifbar nah.

„Wir waren insgesamt die bessere von zwei guten Mannschaften, hatten etwas mehr Spielanteile und haben unsere Chancen im Gegensatz zu Frankfurt konsequent genutzt. Deshalb war der Sieg auch verdient“, so Carmen Roth im Gespräch mit DFB.de. Vorzeitige Glückwünsche zum Staffeltitel wollte die Bayern-Trainerin zwar noch nicht entgegennehmen („Wir benötigen erst noch mindestens einen Sieg aus den beiden ausstehenden Spielen gegen Schwaben Augsburg und den SV Frauenbiburg.“), ließ aber auch keinen Zweifel daran, dass ihre Mannschaft zu Recht an der Tabellenspitze steht: „Bis auf das Unentschieden in der Hinserie gegen Nürnberg haben wir gegen alle direkten Konkurrenten zweimal gewonnen. Das sagt schon einiges aus.“

Nach einer starken Frankfurter Anfangsphase übernahmen die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt das Heft in die Hand und kamen prompt zum Führungstreffer. Mit ihrem elften Saisontor brachte Alea Röger (20.) die Bayern auf die Siegerstraße. Kurz vor der Pause verpasste Valentina Limani zweimal den möglichen Ausgleich, als sie den Kasten der Münchnerinnen jeweils knapp verfehlte. In der zweiten Halbzeit hatte auch noch Alina Ortega Jurado das 1:1 auf dem Fuß, konnte die Kugel aber ebenfalls nicht im Tor unterbringen. Auf der Gegenseite ließ sich Andrea Viehl (63.) die große Chance zur Entscheidung nicht entgehen und traf genau unter die Latte zum 2:0-Endstand.

„Die Bayern werden sich die Süddeutsche Meisterschaft jetzt wohl nicht mehr nehmen lassen“, sagt FFC-Trainer Niko Arnautis und gibt sich im Gespräch mit DFB.de keinen Illusionen hin: „Wir dürfen jetzt einen oder zwei Tage traurig sein, aber danach werden wir alles tun, um die letzten beiden Spiele zu gewinnen und zumindest Platz zwei zu sichern.“

Der SV Frauenbiburg setzte seine Erfolgsserie weiter fort und kam zu einem 4:2 (2:0)-Heimsieg gegen den SC Freiburg. Aus ihren vergangenen vier Partien holte die Mannschaft von Trainer Josef Wieselsberger damit zehn von zwölf möglichen Punkten. Mit einem Dreierpack stellte Sophia Wiesmeier (13./29./46.) die Weichen auf Sieg und baute ihr Konto auf zehn Saisontore aus. Der vierte Treffer der Frauenbiburgerinnen ging auf das Konto von Elisabeth Fonte (60., Foulelfmeter). Für die Gäste aus dem Breisgau war Ecem Cumert (52./66.) zweimal erfolgreich.

Der Tabellenvorletzte TSV Schwaben Augsburg, der bereits als Absteiger feststeht, musste sich dem SV Alberweiler 0:4 (0:1) geschlagen geben. Damit fuhr die Mannschaft von TSV-Trainer Günter Beyrle auch im achten Anlauf nicht den ersten Punkt vor eigenem Publikum ein. Kerstin Schneider (7.) brachte die Gäste bereits in der Anfangsphase in Führung, die eingewechselte Anna Sary (76.) sowie Alisa Mack (80.+2) und die ebenfalls erst kurz zuvor auf den Platz gekommene Miriam Rapp (80.+3) bauten den Vorsprung aus.

Der VfL Sindelfingen und der 1. FC Nürnberg trennten sich 1:1 (1:0). Franziska Herrmann (4.) traf bereits in der Anfangsphase für die Gastgeberinnen, die eingewechselte Rebecca Leinberger (61.) bewahrte den Club vor einer Niederlage.

Schlusslicht TSV Tettnang musste sich 1899 Hoffenheim 1:2 (0:0) geschlagen geben. Die Gäste verdrängten dadurch den 1. FC Nürnberg vom dritten Tabellenplatz. Kurz nach der Pause brachte Annika Witzigmann (42.) den TSV in Führung, Janita Rothermel (66.) und Romina Bornschein (68.) sorgten mit einem Doppelschlag für die Wende.

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