Badische Auswahl entscheidet hochspannendes U19-Länderpokalturnier für sich

Mit einem wahren Wimpernschlagfinale endete das diesjährige U19-Länderpokalturnier des Süddeutschen Fußball-Verbandes am 11./12. Oktober 2013 in Nördlingen. Während es die Auswahl des Badischen Fußballverbandes im vorletzten Turnierspiel zunächst nicht schaffte, mit einem Sieg über das bis dahin punktlose Team aus Südbaden den Turniersieg unter Dach und Fach zu bringen, gelang es im abschließenden Spiel wiederum den Mannschaften aus Bayern und Württemberg nicht, den spiel- und turnierentscheidenden Treffer zu erzielen. Durch ein torloses Unentschieden war es letztendlich doch den Spielern aus Baden vergönnt, den vierten Turniersieg innerhalb der letzten fünf Jahre zu bejubeln.

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Dass es auf ein echtes Finale zwischen Württemberg und Bayern hinauslaufen könnte, hatte sich bereits am ersten Turniertag abgezeichnet, an dem beide Teams ihre beiden Spiele erfolgreich gestalteten. Während die Bayern zwei Siege über Baden und Südbaden einfuhren, ohne dabei einen Gegentreffer hinnehmen zu müssen, beendeten die Württemberger ihre Spiele gegen die Mannschaften aus Hessen und Südbaden jeweils mit einem knappen 2:1-Erfolg.

Der spätere Gewinner aus Baden musste sich in seinem Auftaktspiel trotz spielerischer Überlegenheit und einer Vielzahl von Torchancen den effizienten Bayern noch mit 0:1 geschlagen geben. Mit einem knappen Erfolg über die hessische Auswahl wurden die Chancen auf den Turniersieg jedoch gewahrt, wohingegen die Hessen ihrerseits die zweite Niederlage einstecken mussten und gemeinsam mit Südbaden punktlos am Tabellenende standen.

Besser lief es für die Hessen am zweiten Turniersieg. Zunächst wurde die Mannschaft aus Südbaden mit einem deutlichen 3:0 bezwungen, ehe ein Sieg über die bayerische Auswahl wieder Spannung in Gesamtklassement brachte. Mit je zwei Siegen und zwei Niederlagen beendete das hessische Team das Turnier auf Rang 4. Dahinter landeten die Südbadener, die mit dem 1:1 gegen Baden ihren ersten Punkt einfuhren und sich damit über einen versöhnlichen Turnierabschluss freuen durften.

Neben den Bayern mussten sich auch die am Vortag unbezwungenen Württemberger in ihrer ersten Sonntagspartie geschlagen geben. In einer hochklassigen Begegnung unterlagen die Württemberger dem badischen Nachbarn mit 0:3. Dennoch kämpften die Württemberger und die Bayern im abschließenden Spiel um den Turniersieg, für den beide Teams einen Sieg im abschließenden Spiel benötigten. Den Spielern steckte jedoch das kräftezehrende Turnier in den Knochen, wodurch es ein bisschen an Konzentration im Torabschluss mangelte und somit nicht für den gewinnbringenden Treffer reichte.

Im Rahmen der folgenden Siegerehrung bedankte sich der Nördlinger Oberbürgermeister Hermann Faul bei allen Mannschaften für ein spannendes Turnier auf äußerst hohem Niveau. Diesem Dank schlossen sich auch Karl-Heinz Wilhelm und Rüdiger Heiß vom SFV-Jugendausschuss an, die zudem die hervorragende Organisation durch den gastgebenden TSV 1861 Nördlingen lobten. „Der SFV und die Auswahlteams haben sich in Nördlingen rundum wohl gefühlt. Dadurch, dass die Badische Auswahl aufgrund kurzfristiger Absagen mit nur 14 Spielern zum Turnier angereist war, ist der Turniersieg umso bemerkenswerter. Den Spielern aller Mannschaften wünschen wir, dass sie im Herrenbereich möglichst hochklassig Fußball spielen werden.“, sagte Wilhelm abschließend.

U19_SiegerBaden_2013

Die badische Mannschaft von Trainer Christian Hurle spielte in folgender Besetzung:
Kevin Broll, Yannik Haag (beide SV Waldhof Mannheim), Lukas Authenrieht, Jonas Malsam, Pius Mohr, Sebastian Löchner (alle Astoria Walldorf), Alexander Wähling, Robert Bauer, Kai Kleinert, Ernesto De Santis, Jimmy Marton, Tim Grupp (alle Karlsruher SC), Grischa Prömel, Tom Koblenz (beide 1899 Hoffenheim)

Ergebnisse:
Hessen – Württemberg 1:2
Bayern – Baden 1:0
Württemberg – Südbaden 2:1
Baden – Hessen 2:1
Südbaden – Bayern 0:2
Hessen – Südbaden 3:0
Baden – Württemberg 3:0
Bayern – Hessen 1:2
Südbaden – Baden 1:1
Württemberg – Bayern 0:0

Tabelle:
1. Baden                  6:3 7
2. Bayern                4:2 7
3. Württemberg       4:5 7
4. Hessen                7:5 6
5. Südbaden            2:8 1

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