C-Junioren 25. Spieltag: SV Waldhof Mannheim wahrt Chance auf Klassenerhalt

Während die Spitzenteams der C-Junioren-Regionalliga Süd am 25. Spieltag allesamt Siege einfahren konnten, spitzt sich die Situation im Kampf um den Klassenerhalt weiter zu. Der SV Waldhof Mannheim wendete den vorzeitigen Abstieg durch einen Heimsieg über den FC Augsburg ab, ist aber am letzten Spieltag dennoch auf Schützenhilfe angewiesen, um doch noch einen Abstiegsplatz verlassen zu können. Niederlagen setzte es für den Karlsruher SC, den SC Freiburg sowie den TSV 1860 München, wodurch auch diese Teams weiter zittern müssen.

Knapper als erwartet fiel der Sieg des ungeschlagenen Tabellenführers VfB Stuttgart beim SC Freiburg aus. Zudem resultierte der einzige Treffer in dieser Partie aus einem unglücklichen Eigentor der Freiburger, die dem Spitzenreiter ansonsten Paroli bieten konnten. Doch die Württemberger, die über die beste Abwehr der Liga verfügen (lediglich 16 Gegentreffer), hielten den Angriffen der Breisgauer Stand und verteidigten den knappen Vorsprung in der zweiten Spielhälfte. Der VfB ist dadurch nur noch ein Spiel von einer „perfekten“ Saison ohne Niederlage entfernt, was am letzten Spieltag im Stadtderby gegen die Stuttgarter Kickers vollendet werden soll. Der SC Freiburg belegt vor den punktgleichen Teams des TSV 1860 München und des SV Waldhof Mannheim (jeweils 23 Zähler) den letzten Nichtabstiegsrang und muss am letzten Spieltag beim FC Augsburg ran.

Den Sprung ans rettende Ufer verpasste der TSV 1860 München, der die Heimreise vom Spiel bei den Stuttgarter Kickers mit leeren Händen antreten musste. Wie auch in der Begegnung in Freiburg ging es zwichen den Kickers und den Münchner Löwen mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause. Doch zu Beginn der zweiten Spielhälfte gelang den Gastgebern der Führungstreffer durch Erman Kilic, wodurch die Gäste aus München unter Zugzwang gerieten und mehr Risiko eingehen mussten. In der Schlussphase konnten die Stuttgarter schließlich zwei Konter zum Endstand von 3:0 verwerten, Lazar Maric und erneut Erman Kilic zeichneten sich als Torschützen aus. Den Kickers gelang durch den Heimsieg der Sprung auf Platz 6 und man ist am Degerloch sicher motiviert, dem Stuttgarter Rivalen am letzten Spieltag die erste Saisonniederlage beizufügen. Der TSV 1860 München büßte nicht nur Punkte ein, sondern verschlechterte sich auch im Torverhältnis gegenüber dem SC Freiburg. Dadurch müssen die Löwen am letzten Spieltag gegen den FSV Frankfurt zwingend punkten, soll auf den letzten Drücker noch der Klassenerhalt geschafft werden.

Auch der SV Waldhof Mannheim muss am letzten Spieltag beim Karlsruher SC punkten und ist auf Niederlagen des SC Freiburg und des TSV 1860 München angewiesen, wenn das rettende Ufer noch erreicht werden soll. Dass die Mannheimer nicht schon frühzeitig die Hoffnung auf den Klassenerhalt begraben mussten, verdanken sie einem überzeugenden 5:2-Heimsieg über den FC Augsburg. Nic Wehrle und Jonas Weik drehten mit ihren Treffern das frühe Augsburger Führungstor durch Tiago Mendes in einen Vorsprung der Gastgeber, ehe Hrvoje Culjak noch vor dem Pausenpfiff der Ausgleich zum 2:2-Zwischenstand gelang. In der zweiten Spielhälfte brachte ein Doppelschlag durch Florian Flick und erneut Jonas Weik den SV Waldhof auf die Siegerstraße, ein Augsburger Eigentor in der Schlussminute besiegelte schließlich den Heimsieg den Nordbadner, die jedoch durch ein schlechtes Torverhältnis die ungünstigste Ausgangsposition für den letzten Spieltag haben.

Mit 26 Zählern auf der Habenseite kann der Karlsruher SC trotz der knappen 3:2-Niederlage beim FC Bayern München fast für die nächste Regionalliga-Saison planen. Zwar können drei Teams noch nach Punkten mit dem KSC gleichziehen, doch bei der um acht Treffer besseren Tordifferenz gegenüber dem TSV 1860 München sowie einer um 16 Treffer besseren Tordifferenz gegenüber dem nächsten Gegner SV Waldhof Mannheim bedürfte es schon außergewöhnlich hoher Spielergebnisse am letzten Spieltag, um den KSC noch auf einen Abstiegsrang abrutschen zu lassen. In München erzielte Meldin Kovacevic beide Tore für den KSC, doch da der FC Bayern in Person von Franck Evina sogar einen dreifachen Torschützen in seinen Reihen hatte, endete die Begegnung mit einem 3:2-Erfolg der Gastgeber, die dadurch von Rang 3 nicht mehr zu verdrängen sein dürften.

Einen deutlichen Heimsieg fuhr der FSV Frankfurt gegen das Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt 04 ein. Mit 4:1 behielten die Hessen die Oberhand und kletterten dadurch in die obere Tabellenhälfte. Rodrigo David Tiago, Filip Pandza, De Graft Amoah Kwafo und Per Lockl steuerten je einen Treffer zum Sieg für die Heimelf bei, der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer durch Philip Wolfsfellner langte den Ingolstädter nicht, um Zählbares zu entführen.

Durch den Sieg des FSV und Frankfurt und ihre gleichzeitige Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim fiel die SpVgg Greuther Fürth auf Rang 8 zurück. Einen Sahnetag für die Hoffenheimer erwischte insbesondere Simon Klostermann, der gleich dreimal über einen Torerfolg jubeln durfte und in der Liste der Liga-Toptorjäger auf Rang 2 rücken konnte. Zudem war Andreas Müller für die Kraichgauer erfolgreich. Die Fürther konnten zwar durch Jannis Reuss und Maximilian Breunig jeweils verkürzen, doch auch bedingt durch einen Platzverweis fehlten den Mittelfranken in der Schlussphase die Mittel, um den Gastgebern noch gefährlich werden zu können.

Seine weiße Weste auf eigenem Platz wahrte Titelverteidiger Eintracht Frankfurt, der gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:1 siegreich war. Marcus Weinhardt war gleich doppelt für die Hessen erfolgreich, Justin Kabuya sorgte mit dem Treffer zum 3:1-Endstand für die Entscheidung. Zuvor waren die Gäste aus Nürnberg durch Jannik Kiebler in Führung gegangen. Bereits vor dieser Partie war klar, dass die Frankfurter Eintracht die Saison als Vizemeister beenden wird, während die Nürnberger am letzten Spieltag gegen Hoffenheim versuchen werden, Rang 5 gegenüber den Stuttgarter Kickers und dem FSV Frankfurt zu verteidigen.

 

 

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