C-Junioren-Regionalliga: SC Freiburg landet seinen ersten Saisonsieg

Am 5. Spieltag hat der SC Freiburg in der C-Junioren-Regionalliga Süd seinen ersten Saisonsieg einfahren können. Durch ein 2:0 über den SV Darmstadt 98 konnten die Breisgauer die Abstiegsränge verlassen. In Stuttgart kam es im Duell der beiden ansässigen Teams nicht nur zum Derby, sondern auch zum Aufeinandertreffen zweier bislang noch ungeschlagener Teams. Der VfB setzte sich dabei gegen die Kickers durch und verteidigte die Tabellenführung vor dem punktgleichen Karlsruher SC.

Erneut war es Titelverteidiger VfB Stuttgart, der auch am 5. Spieltag gemeinsam mit dem FSV Frankfurt die meisten Treffer aller Mannschaften erzielen konnte und nach dem 4:2-Derbysieg über die Stuttgarter Kickers nun bereits 23 Saisontreffer erzielt hat. Jedoch lag der Favorit dabei lange zurück und sicherte sich erst mit einem Doppelpack in den Schlussminuten den Heimsieg. Luca Maximilian Piljek hatte mit seinen beiden Treffern dafür gesorgt, dass sich die „Blauen“ aus Stuttgart-Degerloch nach einer 2:0-Führung ihrerseits Hoffnung auf einen Erfolg im Prestigeduell machen durften. Doch unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnte Leon Dajaku für den VfB verkürzen. In der zweiten Spielhälfte setzten die Gastgeber zum Sturmlauf an, der auch mit dem Ausgleichstreffer durch Kevin Grimm belohnt wurde. Als sich die 150 Zuschauer bereits mit einem Remis abgefunden hatten, schlug der Spitzenreiter erneut zu. Jimmy Adrian Kaparos brachte seinen VfB erstmals in Führung, in der Nachspielzeit legte Nick Hellmann sogar zum 4:2 nach und entschied damit eine spannende und attraktive Begegnung. Während der VfB Stuttgart mit nun elf Zählern die Tabellenführung verteidigen konnte, fielen die Kickers nach ihrer ersten Saisonniederlage mit nun drei Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter auf Rang 7 zurück.

Auch in Karlsruhe trafen mit dem gastgebenden KSC und dem FC Augsburg zwei bislang noch unbesiegte Teams aufeinander. In einer intensiver Partie begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe, sodass ein einziger Treffer die Entscheidung im Bild 3 kleinVerfolgerduell brachte. Diesen erzielte Marlon Dinger in der zweiten Spielhälfte (47. Spielminute) für die Nordbadner, die dadurch als einziges Team nach Punkten mit dem Spitzenreiter aus Stuttgart Schritt halten konnten und mit elf Zählern nach fünf Spieltag eine tolle Bilanz aufweisen. Dagegen verließen die Gäste erstmals in dieser Saison das Spielfeld als Verlierer und hatten zudem einen Platzverweis (Rote Karte, 59. Minute) zu beklagen. Dennoch rangiert die Elf von Trainer Andreas Haidl weiter im Spitzenfeld der Tabelle.

Federn mussten auch die TSG 1899 Hoffenheim und der FC Bayern München lassen, die in ihren Heimspielen jeweils nicht über ein Unentschieden hinaus kamen. Spektakulär verlief dabei insbesondere das badische Duell zwischen Hoffenheim und dem SV Sandhausen ab. Dreimal konnten die Gastgeber in Führung gehen, doch ebenso oft gelang es dem Aufsteiger aus Sandhausen, die Partie nach Toren wieder auszugleichen. Schon zur Halbzeitpause stand es 2:2, nachdem Benedikt Landwehr und Selim Jungmann für die Hoffenheimer sowie Luca Trslic und Fabian Weingärtner für die Gäste getroffen hatten. Antonis Aidonis brachte die Gastgeber in der zweiten Hälfte abermals in Führung, doch auch diese sollte nur für sechs Minuten Bestand haben. Denn Maximilian Fesser schlug für den SVS zu und sicherte der Mannschaft von Trainer Bernd Bechtel einen unerwarteten Zähler. Während die TSG 1899 Hoffenheim trotz des Unentschiedens unverändert auf Rang 3 der Tabelle steht, konnten die Sandhäuser trotz des Punktgewinns nicht die Abstiegszone verlassen.

Zu einem bayerisch-fränkischen Aufeinandertreffen kam es vor 100 Zuschauern in München zwischen dem FC Bayern und der SpVgg Greuther Fürth. In einer Begegnung, die von disziplinierten Abwehrreihen geprägt war, trennten sich die Kontrahenten mit einem torlosen Unentschieden voneinander. Die Gastgeber bleiben dadurch weiterhin unbesiegt (zwei Siege, drei Unentschieden), doch auch die Fürther, die auf ihrer Fahrt nach München nach einer Panne den Bus wechseln mussten, dürften mit dem errungenen Zähler zufrieden sein und verbesserten sich auf Rang 6.

Grund zu Jubel gab es erstmals in Freiburg, wo der SC mit 2:0 über den SV Darmstadt 98 die Oberhand behielt und seinen ersten Dreier in der Spielzeit 2015/16 einfahren konnte. Nach einer torlosen ersten Spielhälfte gingen die Breisgauer kurz nach Wiederanpfiff in Führung. Dabei profitierten sie jedoch von einem unglücklichen Eigentor des Aufsteigers aus Südhessen, der auch danach kein Durchkommen gegen die Gastgeber fand. Durch einen verwandelten Strafstoß sorgte in der Schlussphase schließlich Nicolai Placzek für die Entscheidung zugunsten des SCF, der durch den Erfolg den Anschluss ans Tabellenmittelfeld schaffte. In diesem rangieren trotz der Niederlage auch die Darmstädter, die sieben Zählen aus ihren bislang fünf absolvierten Spielen einheimsen konnten.

Die Frankfurter Eintracht empfing indes das Schlusslicht aus Nürnberg und erwischte einen perfekten Auftakt in die Begegnung. David Siebert brachte die Gastgeber schon nach vier Minuten mit 1:0 in Führung, die dann auch bis zum Ende der ersten Halbzeit anhalten sollte. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erlitten die Hoffnungen des 1. FC Nürnberg, die Begegnung vielleicht noch drehen zu können, einen herben Dämpfer, denn Max Bell Bell erhöhte mit dem ersten Angriff der Gastgeber auf 2:0. Spätestens mit dem Treffer von Jonas Pfalz zum 3:0-Endstand für die Frankfurter war die Partie entschieden. Die Eintracht verbesserte ihr Punktekonto damit auf sechs Zähler, die Gäste aus Mittelfranken bleiben mit lediglich einem Punkt auf der Habenseite Träger der roten Laterne. Hoffnung schöpft die Mannschaft von Trainer Ahmet Koc vielleicht daraus, dass sie am kommenden Spieltag auf den Tabellenzweiten aus Karlsruhe trifft. In der vergangenen Woche war es den Nürnbergern beim Remis gegen Hoffenheim gelungen, gegen ein Spitzenteam der Liga etwas Zählbares einzufahren.

Weiteres Lehrgeld musste der Aufsteiger SSV Jahn Regensburg gegen den FSV Frankfurt bezahlen. Schon nach einer halben Stunde führte der Gast aus Hessen durch Tore von Per Lockl (2) und Florian Zorn mit 3:0. Zwar keimte beim Jahn-Nachwuchs durch den umgehenden Anschlusstreffer durch Philip Müller nochmals Hoffnung auf, doch es fehlte auch im zweiten Durchgang an der nötigen Durschlagskraft. Der Treffer von Sava Cestic in der Nachspielzeit zum Endstand von 1:4 aus Sicht der Heimelf hatte somit nur noch statistischen Wert. Während sich der FSV Frankfurt mit nun sieben Zählern etwas von der Gefahrenzone absetzen konnte, bleibt der SSV Jahn Regensburg auf einem der Abstiegsränge hängen.

 

 

 

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