C-Junioren-RL, 15. Spieltag: Fürth setzt sich von Abstiegszone ab

Nachdem die TSG 1899 Hoffenheim bereits Ende Oktober ihre Begegnung des 15. Spieltages in der C-Junioren-Regionalliga Süd beim TSV 1860 München souverän mit 5:1 gewonnen hatte, die Begegnung von Spitzenreiter VfB Stuttgart gegen Titelverteidiger Eintracht Frankfurt erst im Februar 2015 stattfindet, und obendrein die Partie FC Augsburg – SV Stuttgarter Kickers den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fiel, wurden am letzten Spieltag vor der Winterpause lediglich vier Begegnungen ausgetragen.

Dabei tat sich der FC Bayern München beim Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt 04 schwerer als erwartet. Bis in die zweite Spielhälfte hinein hielt der Außenseiter die Begegnung offen und ließ keinen Treffer des Tabellenzweiten zu. Erst in der 47. Spielminute erlöste Marcel Zylla den Favoriten mit dem Führungstreffer. Doch wer nun gedacht hatte, der Knoten sei damit geplatzt, sah sich getäuscht. Denn dieser Treffer der Gäste aus München sollte zugleich auch der spielentscheidende Treffer sein, im Fortlauf der Partie standen beide Abwehrreihen weiterhin sicher. Am Ende durfte sich der FC Bayern über einen hart erkämpften Arbeitssieg freuen, durch den der Rückstand auf den VfB Stuttgart auf vier Zähler verkürzt werden konnte. Der Aufsteiger aus Ingolstadt musste sich indes auch in seiner letzten Begegnungen des Kalenderjahres geschlagen geben, in 15 Spielen sammelten die Oberbayern gerade einmal fünf Zähler. Trainer Peter Wenninger und sein Team werden die Winterpause herbeigesehnt haben, um nach einer guten Vorbereitung in der Rückrunde mehr Zählbares einfahren zu können.

Ihre Plätze im vorderen Mittelfeld der Tabelle festigten der 1. FC Nürnberg sowie der FSV Frankfurt. Die Nürnberger setzten sich gegen den SV Waldhof Mannheim mit 2:0 durch und fuhren in ihren letzten vier Partien vor der Winterpause damit zehn Zähler ein. Lediglich aufgrund der weniger erzielten Treffer im Vergleich zur TSG 1899 Hoffenheim rangieren die Mittelfranken mit 26 Punkten auf Platz 5. Gegen den SV Waldhof brachte zunächst Philip Bockes den Club nach einer Viertelstunde in Führung. Der Treffer von Edward Hinz in der 51. Spielminute bedeutete die Entscheidung und zugleich den achten Saisonerfolg der Nürnberger, die angesichts ihrer komfortablen Ausgangslage nach der Winterpause ohne Druck aufspielen können. Dies verhält sich bei den Gästen aus Mannheim anders. Seit ganzen zwei Monaten sind die Waldhöfer mittlerweile sieglos. Nach sechs absolvierten Spieltagen noch auf Rang 3 rangierend, kassierten sie seitdem Niederlage um Niederlage und wurden in der Tabelle auf einen Abstiegsrang durchgereicht, auf dem sie nun auch überwintern. Da jedoch der Rückstand aufs rettende Ufer lediglich zwei Zähler beträgt, wird der SV Waldhof Mannheim hochmotiviert in sein Restprogramm starten.

Von der Mannheimer Niederlage profitierte der SC Freiburg, der trotz der Heimpleite gegen den FSV Frankfurt den letzten Nichtabstiegsrang behaupten konnte. Im Breisgau fielen sämtliche Treffer der Partie bereits in den ersten 15 Minuten. Cem Barlik wurde erneut zum Matchwinner für den Aufsteiger aus Hessen, beide Treffer zum 2:1-Auswärtssieg gingen auf das Konto des FSV-Torjägers. Enzo Leopold hatte zwischenzeitlich den Ausgleich für seine Freiburger erzielt, der letztendlich aber die achte Saisonniederlage nicht verhindern konnte. Belegten die Breisgauer vor drei Wochen noch Rang 8, befinden sie sich nun unmittelbar über dem Strich und müssen für die verbleibenden Spieltage nochmals alle Kräfte bündeln, um ihren ersten Abstieg aus der C-Junioren-Regionalliga Süd zu verhindern. Weitaus entspannter stellt sich die Gemütslage in Frankfurt dar. Der FSV legt eine beeindruckende Spielzeit hin und behauptet sich konstant in der oberen Tabellenhälfte. Bereits 24 Zähler stehen für die Hessen nach 15 Spieltagen zu Buche. In der Saison 13/14 reichten 26 Zähler für den Klassenerhalt. Bei elf Punkten Vorsprung, die der FSV Frankfurt derzeit auf den ersten Abstiegsrang aufweist, sollte der Aufsteiger eigentlich nicht mehr in Bedrängnis geraten.

Größere Sorgen bestehen dagegen beim Karlsruher SC. Im Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth gab es für das Team von Trainer Ivica Erceg nichts zu holen, auch wenn man sich mit dem knappsten aller Ergebnisse geschlagen geben musste. Durch die 0:1-Niederlage verpassten die Karlsruher den Sprung in die obere Tabellenhälfte und mussten den Spielgegner auf vier Zähler davonziehen lassen. Die Fürther, für die Laurin Klaus bereits in der 6. Spielminute den Treffer des Tages erzielte, behaupteten ihrerseits Rang 7. Mit drei Siegen aus ihren letzten vier Begegnungen vor der Winterpause erspielte sich die Mannschaft von Trainer Bastian Huber einen Vorsprung von acht Punkten auf die Abstiegszone. Bei einer ausgeglichenen Bilanz (je sechs Siege und sechs Niederlagen) macht sich jedoch die schlechte Tordifferenz (-7) für die SpVgg bemerkbar, sodass es nach der Winterpause der vollen Konzentration bedarf, um die nötigen Zähler für den Klassenerhalt einzufahrenn

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