C-Junioren-RL: Nur acht Tore in sechs Begegnungen

Äußerst torarm gestaltete sich der 20. Spieltag in der C-Junioren-Regionalliga Süd. Lediglich acht Treffer fielen in den absolvierten sechs Partien. Als großer Gewinner des Spieltags dürfen sich die Stuttgarter Kickers fühlen, die mit einem Sieg beim SV Waldhof Mannheim einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht haben. Spitzenreiter VfB Stuttgart muss sich mit Remis bei der SpVgg Greuther Fürth begnügen.

Dass der VfB nicht über ein torloses Unentschieden in Fürth hinauskam, dürfte für die Mannschaft von Trainer Kai Oswald zu verschmerzen sein. Zum einen bleiben die Württemberger weiterhin ungeschlagen, zum anderen konnte der FC Bayern München den Rückstand auf den Tabellenführer nicht verkürzen. Und auch bei der SpVgg Greuther Fürth herrscht nach dem Punktgewinn gegen das Spitzenteam der Liga Zufriedenheit. Mit nun 28 Zählern auf der Habenseite belegen die Mittelfranken einen Platz jenseits von Gut und Böse, bei 12 Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge ist der Klassenerhalt auch rechnerisch bald zu erreichen.

Einen überraschenden Punktgewinn fuhr auch der FSV Frankfurt beim FC Bayern München ein, doch angesichts des in der Nachspielzeit kassierten Ausgleichs traten die Hessen die Heimreise mit gemischten Gefühlen an. Robin Rehorst hatte seine Farben in Führung geschossen, die der FSV bis in die Schlussphase hinein verteidigen konnte. Doch letztendlich sorgte Franck Evina für den 1:1-Endstand. Trotzdem bestätigte der Aufsteiger aus Frankfurt seine gute Saison und belegt mit einer ausgeglichenen Bilanz (je sieben Siege und Niederlagen) einen Platz in der oberen Tabellenhälfte.

Im Vergleich zu den übrigen Begegnungen kam das, was die Zuschauer in der Begegnung zwischen dem SV Waldhof Mannheim und den Stuttgarter Kickers zu sehen bekamen, einer wahren Torflut gleich. Mit 3:1 setzten sich die Gäste durch und vergrößerten ihr Polster auf die Abstiegsränge dadurch auf sieben Zähler. Dogukan Süzgec brachte die Württemberger in der ersten Spielhälfte in Führung, die nach dem Pausentee durch Laurat Jerlija für seine Waldhöfer egalisieren konnte. Dorch erneut Dogukan Süzgec schoss die Kickers wieder in Front. Geschwächt durch einen Platzverweis fehlten den Mannheimern in der Schlussphase die Mittel, doch noch einen Punkt zu erzielen. Stattdessen gelang Erman Kilic in der Schlussminute die endgültige Entscheidung zugunsten der Gäste, wodurch der SV Waldhof Mannheim wieder auf einen Abstiegsrang abrutschte.

An den Mannheimern zog der SC Freiburg vorbei, der im badischen Duell beim Karlsruher SC einen Punkt einheimste. Stabile Abwehrreihen ließen auch in dieser Partie keinen Treffer zu. Der KSC wahrte dadurch seinen Vorsprung von fünf Zählern auf die Freiburger, die nun aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem SV Waldhof Mannheim wieder einen Nichtabstiegsrang belegen.

Nach einem torlosen Unentschieden sah es auch zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem TSV 1860 München lange aus, ehe Wadim Weigandt in der 62. Spielminute doch noch der entscheidende Treffer zum 1:0-Sieg der Gastgeber gelang, die dadurch nach Punkten mit der spielfreien TSG 1899 Hoffenheim gleichziehen konnten (jeweils 35 Punkte). Für die Münchner Löwen war es bereits das zweite Spiel in Folge, in dem sie durch einen späten Treffer eine Niederlage kassierten. Mit 13 Punkten rangiert die Elf  von Trainer Günther Himpsl unverändert auf Platz 13 und hat in der Nachholbegegnung vom 16. Spieltag nun am 1.4. das Münchner Stadtderby vor der Brust.

Nach einer äußerst erfolgreichen Hallensaison (Bayerischer und Süddeutscher Meister, Platz 3 bei den Deutschen Meisterschaften) befindet sich der FC Augsburg auch im Freien weiterhin auf der Erfolgsspur. Mit 1:0 behielten die Fuggerstädter beim FC Ingolstadt 04 die Oberhand und können bei drei Nachholbegegnungen (gegen die Stuttgarter Kickers sowie Eintracht und FSV Frankfurt) den Klassenerhalt frühzeitig perfekt machen. In Ingolstadt sorgte Leon Vogel mit seinem Treffer für den Auswärtssieg des FCA, wodurch die Ingolstädter Hoffnung auf den Klassenerhalt einen herben Dämpfer erlitt. Mit 11 Zählern auf der Habenseite ziert der Aufsteiger aus Oberbayern weiterhin das Tabellenende.

 

 

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