C-Junioren-RL: SV Waldhof Mannheim beendet Negativlauf

Eine Serie von elf sieglosen Spielen ging für den SV Waldhof Mannheim am 19. Spieltag in der C-Junioren-Regionalliga Süd zu Ende. Im Duell beim direkten Konkurrenten SC Freiburg behielten die Waldhöfer mit 4:1 die Oberhand und konnten dadurch die Abstiegszone verlassen. An der Tabellenspitze setzt sich der VfB Stuttgart weiter ab und weist bereits 13 Zähler Vorsprung auf die Konkurrenz auf, wobei der FC Bayern München, der sich mit einem Remis bei den Stuttgarter Kickers begnügen musste, noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat.

Der Karlsruher SC machte dem Spitzenreiter das Leben im baden-württembergischen Duell jedoch nicht leicht. Nach einer torlosen ersten Spielhälfte war es Okan Turp in der 47. Spielminute vorbehalten, den einzigen Treffer des Tages für den VfB zu erzielen und damit für den knappen Stuttgarter 1:0-Heimsieg zu sorgen. Auch nach 19 absolvierten Begegnungen ist der VfB noch ungeschlagen und marschiert in großen Schritten in Richtung Titelgewinn. Die Karlsruher hingegen verbleiben bei 20 Zählern auf der Habenseite und müssen in ihren ausstehenden Begegnungen weitere Punkte einfahren, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen.

Auch im Spiel der Stuttgarter Kickers gegen den FC Bayern München sah es zunächst nach einem Erfolg des Favoriten aus. Marcel Zylla brachte die Münchner schon in der 5. Spielminute in Führung. Diese konnte vom FCB anschließend auch lange Zeit gehalten werden, ehe Arlind Goxhuli in der zweiten Halbzeit den Ausgleichstreffer für die Gastgeber erzielte (48.). Beim 1:1 sollte es auch bis zum Schlusspfiff bleiben. Über den unerwarteten Punktgewinn herrschte im Lager der Stuttgarter große Freude, auch wenn der Vorsprung auf die Abstiegsränge auf nunmehr fünf Zähler schmolz.

Bis auf drei Zähler konnte die TSG 1899 Hoffenheim an den Zweitplatzierten FC Bayern München heranrücken. Beim FSV Frankfurt setzten sich die Kraichgauer mit 3:2 durch, Frankfurt kleinwas für die Elf von Trainer Wolfgang Heller den dritten Sieg in Serie bedeutete. Simon Klostermann brachte seine Hoffenheimer mit einem Doppelschlag auf die Siegerstraße, ehe Cem Barlik kurz nach Wiederanstoß mit dem Anschlusstreffer wieder Spannung in die Begegnung brachte. Ein Eigentor des FSV stellte zunächst den alten Abstand wieder her, doch erneut konnten die Frankfurter verkürzen. Der Treffer von De Graft Amoah Kwafo sollte jedoch der letzte des Tages bleiben, wodurch die Frankfurter ihre zweite 2:3-Niederlage binnen einer Woche einstecken und die SpVgg Greuther Fürth in der Tabelle passieren lassen mussten.

Dass die Fürther dreifach punkteten, hatten sie einem Last-Minute-Treffer von Jannis Reuß zu verdanken, der im Spiel beim TSV 1860 München nicht nur das goldene Tor für die SpVgg zum 1:0-Sieg erzielte, sondern seine Elf damit auch in die obere Tabellenhälfte schoss. Mit einer ausgeglichenen Bilanz (jeweils acht Siege und Niederlagen) rangiert die SpVgg Greuther Fürth auf Platz sechs, hat im Gegensatz zu den Verfolgern FSV Frankfurt und  FC Augsburg bereits alle 19 Spiele absolviert. Für die Münchner Löwen bedeutete die unglückliche Niederlage einen weiteren Tiefschlag im Abstiegskampf, auch wenn das rettende Ufer bei drei Zählern Rückstand auf den SV Waldhof Mannheim weiter in erreichbarer Nähe liegt.

Im direkten Duell zweier Kellerkinder standen sich der SC Freiburg und der SV Waldhof Mannheim gegenüber. Dabei fanden die Gastgeber besser ins Spiel, Daniel Antunes Simoes brachte den SCF mit seinem 10. Saisontreffer in Führung. Doch die Gäste aus Nordbaden konnten noch vor dem Pausentee ausgleichen, ehe sie die Begegnung in der zweiten Spielhälfte komplett zu ihren Gunsten drehten. Ein Doppelschlag (56. und 57. Spielminute) brachte die Waldhöfer auf die Siegerstraße, der Treffer zum 4:1-Endstand kurz vor Spielende bedeutete die endgültige Entscheidung. Nic Wehrle (2), Simon Estifanos und Laurat Jerlija erzielten die Mannheimer Tore zum ersten Sieg des SV Waldhof seit über fünf Monaten. Die Freiburger mussten den Spielgegner in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen und fielen auf einen Abstiegsrang zurück, auf dem sie zuletzt nach dem 12. Spieltag gestanden hatten.

Weiter Hoffnung im Abstiegskampf schöpft auch der FC Ingolstadt 04, der gegen den 1. FC Nürnberg seinen dritten Saisonsieg feierte. Zwar gingen die Franken durch Tim Latteier in Front, doch in der zweiten Spielhälfte gelang den Oberbayern aus der Audi-Stadt die Wende. Maximilian Riederer und Ardit Topalaj sorgten mit ihren Treffern für einen Heimsieg des Aufsteigers, der damit wieder in Reichweite zu Rang 11 liegt. Fünf Punkte beträgt der Rückstand der Elf von Trainer Alex Reifschneider. Die Nürnberger befinden sich trotz ihrer siebten Saisonpleite unverändert auf Rang 5.

 

 

 

 

 

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