C-Junioren: Stuttgart souverän, Ingolstadt feiert Siegpremiere

Nicht nur der Tabellenführer VfB Stuttgart, auch die Verfolger FC Bayern München, 1899 Hoffenheim und Eintracht Frankfurt halten sich am 11. Spieltag in der C-Junioren-Regionalliga Süd schadlos. Dem FC Ingolstadt 04 gelingt nach zehn vergeblichen Anläufen endlich der erste Sieg in der Regionalliga, in Freiburg endet das Duell zweier Kellermannschaften mit einem Unentschieden.

Keine Blöße gab sich der VfB Stuttgart beim souveränen 5:0-Auswärtssieg über den FC Augsburg, wodurch den Württembergern nur noch ein Sieg zum vorzeitigen Gewinn der Herbstmeisterschaft fehlt. In Augsburg war Mert Püsküllü gleich dreifach für seinen erfolgreich, Patrick Bauer und Yusuf Emre Baran steuerten die weiteren Treffer bei. Der VfB ist weiterhin ungeschlagen und weist nach elf absolvierten Spieltagen neben dem erfolgreichsten Angriff (35 Saisontreffer) auch die stabilste Abwehr (nur fünf Gegentreffer) auf.

Dass der Rückstand auf den Tabellenführer unverändert fünf Zähler beträgt, verdankt der FC Bayern München einem 2:0-Heimsieg über den SV Waldhof Mannheim. Zwar ging der Liga-Toptorjäger Tidiane M’Baye gegen die Nordbadner einmal leer aus, doch Franck Evina und Thomas Rausch sorgten mit ihren Toren für den Dreier, durch den auch der FC Bayern theoretisch noch die Chance auf den Gewinn der Herbstmeisterschaft besitzt.

Auch die TSG 1899 Hoffenheim (Tabellendritter) und Titelverteidiger Eintracht Frankfurt (Vierter) fuhren Siege ein. Die Hoffenheimer behielten zum Auftakt des 11. Spieltages im badischen Duell gegen den Karlsruher SC mit 4:1 die Oberhand. Stefano Russos Treffer bedeutete gleichzeitig den knappen 1:0-Pausenstand zugunsten der gastgebenden Kraichgauer, ehe Bayram Satilmis auf 2:0 erhöhte. Der zur Pause eingewechselte Julian Geiger brachte seinen KSC mit dem Anschlusstor zurück ins Spiel, doch auch der Hoffenheimer Trainer Wolfgang Heller bewies ein glückliches Händchen mit seinen Einwechslungen. Joker Kadir Sefa Bulut erzielte innerhalb kürzester Zeit einen Doppelpack zum 4:1-Endstand.

Weitaus enger gestaltete sich die Partie in Frankfurt, wo die Eintracht die SpVgg Greuther Fürth zu Gast hatte. Lange sah es nach einem torlosen Unentschieden zwischen den beiden Mannschaften aus, bevor kurz vor Ende doch noch der spielentscheidende Treffer fallen sollte. Enrique Pena-Zauner war der Schütze des goldenen Treffers und sorgte dadurch für ausgelassenen Jubel bei seinen Farben. Die Fürther hingegen verpassten es trotz großen Einsatzes, einen großen Sprung in der Tabelle zu machen. Mit einem Auswärtssieg hätten die Mittelfranken gleich vier Teams überflügeln können, fielen durch die Niederlage nun jedoch auf Rang 11 zurück.

An den Fürthern zog der SC Freiburg vorbei, auch wenn den Breisgauern im Heimspiel gegen den TSV 1860 München nicht der angestrebte dritte Sieg in Serie gelang. Kurz nach Beginn der zweiten Spielhälfte brachte Nicolas Till die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt in Führung, zehn Minuten später gelang Kasimir Lauber der Freiburger Ausgleich zum 1:1-Endergebnis. Die Münchner Löwen befinden sich weiter auf einem Rang, der zum Saisonende den Abstieg nach sich ziehen würde, auch wenn sie bereits eine Begegnung mehr als die Konkurrenz ausgetragen haben.

Als einer der großen Gewinner des 11. Spieltages darf sich auch der FSV Frankfurt fühlen. Die Hessen bezwangen den 1. FC Nürnberg mit 2:0 und kletterten durch den Heimsieg am Spielgegner vorbei in die obere Tabellenhälfte (Rang 5). Jonas Kummer und Cem Barlik waren für den hessischen Aufsteiger erfolgreich, der bei inzwischen fünf Siegen, zwei Remis und vier Niederlagen eine positive Bilanz aufweist. Dennoch richten sich die Blicke der Frankfurter genau wie die des 1. FC Nürnberg angesichts der sehr dicht gedrängten Tabelle eher nach unten als in Richtung Spitze.

Einen Pflichtsieg hatten sich die Stuttgarter Kickers gegen das bis dahin sieglose Schlusslicht aus Ingolstadt fest vorgenommen, doch es sollte anders kommen. Philip Wolfsfellner und Patrick Sussek brachten die Oberbayern mit 2:0 in Führung, dieses Ergebnis stellte gleichzeitig auch den Pausenstand dar. Zwar brachte der Anschlusstreffer von Dominik Kowalski wieder Sappnung in die Begegnung, doch diesmal gelang es dem FC Ingolstadt 04 die Führung über die Zeit zu retten. Trotz ihres ersten Saisonerfolgs sind die Ingolstädter weiterhin Träger der roten Laterne, jedoch konnte der Rückstand aufs rettende Ufer auf acht Zähler verkürzt werden.

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