C-Junioren: VfB Stuttgart zum Meister geehrt

Die vorerst letzte Spielzeit in einer eingleisigen C-Junioren-Regionalliga Süd ist Vergangenheit und hat mit dem VfB Stuttgart einen mehr als würdigen Meister. Die Schwaben drückten der Saison von Beginn an ihren Stempel auf und haben nach dem letzten Spieltag satte 15 Zähler Vorsprung auf die Konkurrenz. Der Jugendobmann des Württembergischen Fußballverbandes und Beisitzer im SFV-Jugendausschuss, Michael Supper, kürte die VfB-Mannschaft um Trainer Murat Isik nach dem letzten Saisonspiel gegen die TSG Wieseck zum Meister und überreichte neben dem Meisterwimpel jedem Akteur auch eine kleine Trophäe. Mit seinem insgesamt 14. süddeutschen Titelgewinn in dieser Altersklasse (seit 1979) festigte der VfB Stuttgart auch seine Position als Rekordmeister.

Michael Supper bei der Meisterehrung

Zuvor hatten sich die VfB-Talente jedoch noch ein hohes Ziel gesteckt. Sie wollten die Spielzeit 2016/17 mit einer Tordifferenz von mindestens +100 abschließen, wozu ein Kantersieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Hessen notwendig war. Und als wäre es vom Fußballgott geplant gewesen, gelang der Isik-Elf eine Punktlandung. Mit 8:0 besiegten sie die TSG Wieseck und beendeten die Meistersaison mit dem fantastischen Torverhältnis von 120:20. Damit weist der VfB nicht nur den mit Abstand erfolgreichsten Angriff, sondern auch die stabilste Defensive auf. Überhaupt steht der Meister, der die Tabellenführung am 10. Spieltag erobert hatte und nicht wieder aus den Händen gab, in beinahe jeder Statistik an der Ligaspitze: Sowohl die Hin- wie auch die Rückserie schlossen die Stuttgarter als erfolgreichstes Team ab. Nicht nur zuhause, sondern auch auf den Plätzen der Konkurrenz heimste der Meister die meisten Zähler ein. Mit David Hummel, der allein gegen Wieseck gleich vier mal einnetzen konnte und damit auf insgesamt 35 Saisontreffer kommt, haben sie den Top-Torschützen in ihren Reihen. Für die spielerische Dominanz der U15 aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt spricht auch, dass gegen den VfB die wenigsten Verwarnungen ausgesprochen wurden und er die Fairness-Tabelle der Liga somit ebenfalls anführt.

All dies würdigte auch Supper in seiner Laudatio, ehe er VfB-Spielführer Jordan Meyer den Meisterwimpel überreichte. „In der Vorwoche durften noch die Profis des VfB den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga feiern, heute ist die U15 an der Reihe. Wenn man sich die Statistiken in der C-Junioren-Regionalliga anschaut, muss man festhalten, dass ein Meistertitel nicht verdienter sein könnte als der des VfB Stuttgart in der Spielzeit 2016/2017. Wir gratulieren Murat Isik und seiner Mannschaft sehr herzlich zu dem grandiosen Erfolg, der einmal mehr aufzeigt, dass in Stuttgart eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit betrieben wird. Wir hoffen, dass möglichst viele Jungs der diesjährigen Meistermannschaft später auch den Sprung in den Profibereich schaffen und dort weitere Erfolge einfahren können.“

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