CJRL 23. Spieltag: Spitzentrio marschiert, Mannheim setzt sich unten ab

Die Spitzenteams der C-Junioren-Regionalliga Süd ließen am 23. Spieltag nichts anbrennen und fuhren durchweg Siege ein. Spitzenreiter FC Bayern München besiegte den 1. FC Nürnberg, die Verfolger VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt blieben durch Erfolge über die Kickers Offenbach, bzw. beim FC Augsburg in Schlagdistanz. Im Abstiegskampf gelang dem SV Waldhof Mannheim ein wichtiger Dreier beim SC Freiburg, während die Luft für den TSV 1860 München langsam dünn wird.

Bayern-Nürnberg klein2In München führte der 1. FC Nürnberg zur Halbzeitpause durch Tore von Nico Geyer und Lukas Schelenz noch mit 2:1 und durfte nach dem Erfolg in der Vorwoche über den VfB Stuttgart auf den zweiten Überraschungssieg in Folge hoffen. Jedoch drehte der FC Bayern in der zweiten Spielhälfte auf und ging durch einen Doppelschlag seines Toptorschützen Manuel Wintzheimer mit 3:2 in Führung. Der Treffer von Franck Evina zum 4:2-Endstand bedeutete dann die endgültige Entscheidung. In der ersten Spielhälfte hatte Benjamin Hadzic den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für den Tabellenführer erzielt.

David Grözinger und Jeffrey Idehen sorgten mit ihren Treffern dafür, dass der VfB Stuttgart-Offenbach kleinStuttgart weiter vom zweiten Titelgewinn in der C-Junioren-RL nach 2011 träumen darf. Durch einen 2:0-Erfolg über die Kickers Offenbach weisen die Schwaben auf Rang 2 mit 49 Punkten unverändert einen Punkt Rückstand auf die Münchener Bayern auf. Die Offenbacher hingegen befinden sich nach der Niederlage weiter mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 22 Zählern auf der Habenseite beträgt der Vorsprung auf die SpVgg Unterhaching, die aktuell den ersten Abstiegsrang belegt, gerade einmal einen Punkt.

Den Meistertitel kann auch der Tabellendritte Eintracht Frankfurt noch aus eigener Kraft erringen. Der 2:0-Erfolg beim FC Augsburg bedeutete für die Hessen den 13. Saisonsieg, den Renat Dadachev und Nelson Mandela Mbouhom mit ihren Treffern sicherten. Mit  einem Restprogramm vor der Brust, das Duelle gegen den FC Bayern und den VfB Stuttgart bereithält, könnte die Eintracht am Ende der lachende Dritte im Titelrennen werden.

In einer Nachholbegegnung des 20. Spieltages legte die Eintracht dann am Mittwochabend vor 200 Zuschauern mit einem 5:2-Erfolg in Offenbach gleich nach und erhöhte ihr offenbach - frankfurt kleinPunktekonto auf nun 47 Zähler. Wieder war es Renat Dadachev, der sein Team mit dem Führungstreffer auf die Siegerstraße brachte und mit seinem zweiten Treffer des Tages den aufkommenden Widerstand der Offenbacher nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:2 umgehend brach. Nelson Mandela Mbouhom,  Anil Cilaz und Marcus Weinhardt erzielten die weiteren Frankfurter Treffer. Für die Offenbacher waren Dominik Crljenec und Miguel Torcuatro erfolgreich.

Punktgleich (jeweils 42 Zähler) liegen in der Tabelle die beiden badischen Mannschaften 1899 Hoffenheim und der Karlsruher SC auf den Rängen 4 und 5. Die Hoffenheimer behielten am Wochenende bei der SpVgg Unterhaching mit 2:0 die Oberhand. Nils Anhölcher mit seinen Saisontreffern 12 und 13 stellte schon in der ersten Spielhälfte die Weichen auf Sieg für den Titelverteidiger aus dem Kraichgau, der in der zweiten Spielhälfte souverän über die Zeit gebracht wurde. Die Hachinger ihrerseits verpassten es dadurch, an den Offenbachern vorbei auf einen Nichtabstiegsrang zu klettern.

Der Karlsruher SC landete indes einen klaren 4:1-Sieg über den bereits als Absteiger feststehenden SV Wehen Wiesbaden. Ioannis Pelagidis mit einem Doppelschlag, Enis Ulusoy und der eingewechselte Domenico Alberico steuerten die Treffer für den KSC bei, der nur den Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 2:1 durch Saher Bhatti hinnehmen musste.

KSC - Wehen klein

Im Abstiegskampf musste der SC Freiburg nach zuletzt zwei errungenen Siegen wieder einen Rückschlag einstecken. Im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten SV Waldhof Mannheim setzte es für die Spieler von Trainer André Malinowski eine bittere 1:2-Niederlage, obwohl Daniele Bruno seine Breisgauer in der zweiten Halbzeit zunächst in Führung gebracht hatte. Baris Özemir und Tahircan Acik drehten die Partie jedoch noch zugunsten der Waldhöfer, die dadurch am Sport-Club vorbeiziehen konnten und nun ein Polster von fünf Punkten auf die Abstiegsränge aufweisen.

Ähnlich wie den Freiburgern erging es dem TSV 1860 München, der gegen die SpVgg Greuther Fürth durch Bastian Thormeier in Führung ging. Die Fürther schlugen jedoch in der zweiten Hälfte durch Treffer von Timothy Tillmann und Jonas Gmeinwieser zurück und traten dadurch die Heimreise mit drei Punkten im Gepäck an. Die Münchner Löwen müssen bei unverändert zwei Zählern Rückstand aufs rettende Ufer zwingend Punkte in den verbleibenden drei Begegnungen einfahren, soll der Abstieg in die Bayernliga vermieden werden. Als Gegner warten neben dem 1. FC Nürnberg noch die Kickers Offenbach und der SV Wehen Wiesbaden auf die Münchener.

 

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