CJRL 24. Spieltag: Spannender Dreikampf um die Meisterschaft

Ein glückliches Händchen hatte Spielleiter Karl-Heinz Wilhelm bei der Gestaltung des Spielplans der C-Junioren-Regionalliga Süd für die Saison 2013/14. Auch nach dem 24. Spieltag sind in Sachen Titelrennen und Abstiegskampf noch einige Fragen offen, wobei die letzten beiden Spieltage einige echte Endspiele an beiden Enden der Tabelle bereithalten. Spannung ist also garantiert in Endspurt der Saison.

Keine Blöße gaben sich die drei führenden Teams am Wochenende. Spitzenreiter FC Bayern München kehrte mit einem 2:0-Erfolg aus Offenbach zurück, konnte die Verfolger aber nicht abschütteln, da der VfB Stuttgart gegen den SV Wehen Wiesbaden nichts anbrennen ließ und auch die Frankfurter Eintracht gegen den Karlsruher SC die Oberhand behielt.

Für den FC Bayern war wieder einmal Toptorschütze Manuel Wintzheimer der Sieggarant. Zunächst brachte er seine Farben zu Beginn der zweiten Spielhälfte in Führung, ehe er in der Schlussminute mit seinem 24. Saisontreffer für die Entscheidung sorgte. Mit nun 53 Punkten weisendie Bayern damit unverändert einen hauchdünnen Vorsprung (ein Zähler) auf den VfB Stuttgart auf, der seinerseits über die weit bessere Tordifferenz verfügt, die am Ende womöglich noch ausschlaggebend werden könnte. Die Offenbacher fielen drei Tage nach dem 2:5 gegen Frankfurt durch die erneute Niederlage gegen ein Spitzenteam indes auf einen Abstiegsrang zurück.

Der VfB Stuttgart sorgte beim Absteiger SV Wehen Wiesbaden bereits in der ersten Spielhälfte für klare Verhältnisse. Manuel Kober, Willibroad Gumuh und Ali Ferati schossen eine beruhigende 3:0-Führung für den VfB heraus, die nach einer torlosen zweiten Hälfte auch den Endstand bedeutete. Ebenso souverän bezwang der Tabellendritte Eintracht Frankfurt (50 Punkte) den starken Aufsteiger aus Karlsruhe. Luigi Crisafulli und Renat Dadachev mit einem Doppelschlag legten noch vor dem Pausenpfiff den Grundstein zum Sieg. Nelson Mandela Mbouhom netzte unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit zum 4:0-Endstand ein. Damit sammelten der VfB Stuttgart und die Frankfurter weiter Selbstvertrauen für das direkte Duell der beiden Teams, das am 24. Mai in Stuttgart steigt. Bei einem gleichzeitigen Heimsieg des FC Bayern über den Tabellenletzten SV Wehen Wiesbaden würde sich in Stuttgart eine der beiden Mannschaften aus dem Titelrennen verabschieden.

Auch im Abstiegskampf ist noch keine Entscheidung gefallen. Neben dem SV Wehen Wiesbaden müssen zwei weitere Vereine die Liga verlassen. Von der Offenbacher Niederlage gegen den Spitzenreiter profitierte ausgerechnte der Münchner Stadtrivale TSV 1860. Mit einem 2:0-Sieg in Nürnberg gelang es den Löwen, die Abstiegszone zu verlassen. Nach einem frühen Platzverweis gegen einen Nürnberger Spieler („Notbremse“) nutzten die Münchner die Überzahl zu zwei Treffern, die beide der eingewechselte Jonas Grundmann erzielte. Der TSV 1860 München könnte den Klassenerhalt nun bereits am kommenden Spieltag perfekt machen, wenn er sich im Abstiegskrimi gegen Offenbach durchsetzt und gleichzeitig die SpVgg Unterhaching nicht beim SV Waldhof Mannheim gewinnt.

Augsburg - Unterhaching klein2Die Hachinger blieben in Augsburg auch im vierten Spiel in Folge ohne dreifachen Punktgewinn. Romario Roesch trat als zweifacher Torschütze für den FCA in Erscheinung, wohingegen die Torchancen der Hachinger alle ungenutzt blieben. Nach der 0:2-Niederlage verbleibt die Spielvereinigung mit 21 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und benötigt aus den Spielen gegen Mannheim und Karlsruhe zwingend Siege, um am Ende doch noch den Klassenerhalt bejubeln zu dürfen.

Mit einem torlosen Unentschieden bei der SpVgg Greuther Fürth gelang es dem SC Freiburg, sich weiter ein bisschen von den Abstiegsrängen abzusetzen. Ein Sieg gegen den 1. FC Nürnberg am kommenden Spieltag würde den Breisgauern den Klassenerhalt bringen. Entsprechend werden SC-Trainer André Malinowski und seine Jungs alles daran setzen, um nicht am letzten Spieltag bei den Kickers Offenbach noch zittern zu müssen.

Auch der SV Waldhof Mannheim (26 Punkte)  hat das rettende Ufer noch nicht final Mannheim-Hoffenheim kleinerreicht. Mit 1:8 kassierten die Waldhöfer gegen 1899 Hoffenheim ihre höchste Saisonpleite und können bei weiter vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang (Offenbach) noch nicht sicher für eine weitere Spielzeit in der Regionalliga planen. Um nicht von Ergebnissen aus anderen Begegnungen abhängig zu sein, benötigen die Mannheimer zumindest noch einen Punkt. Für die Hoffenheimer erzielten David Otto (3), Nils Anhölcher und Baris Erdogan (jeweils 2) sowie Julian Tomas die Treffer zum Kantersieg.

 

 

 

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