CJRL: Stuttgart macht sein Meisterstück, KSC mit Befreiungsschlag im Abstiegskampf

Es ist vollbracht: nach dem 24. Spieltag steht der weiterhin ungeschlagene VfB Stuttgart auch rechnerisch als neuer Meister der C-Junioren-Regionalliga Süd fest. Dabei konnten die Württemberger bereits am Samstag über die Meisterschaft jubeln, da Eintracht Frankfurt bei der SpVgg Greuther Fürth eine Niederlage kassierte. Dennoch blieben die Stuttgarter unbeirrt und legten am Sonntag mit einem Heimsieg über Augsburg nach. Im Abstiegskampf gelang dem Karlsruher SC ein wichtiger Dreier, auch der TSV 1860 München schöpft nach Sieg im Kellerduell gegen den SC Freiburg wieder Hoffnung.

Für klare Verhältnisse sorgte der neue Meister VfB Stuttgart im Heimspiel gegen den FC Augsburg bereits in der ersten Spielhälfte. Eric Hottmann mit einem Doppelpack sowie José-Enrique Rios-Alonso sorgten für eine beruhigende Führung des Spitzenreiters, der es in Halbzeit 2 ein bisschen ruhiger angehen ließ. Dies wussten die Augsburger immerhin zum Ehrentreffer zu nutzen. Kurz vor Spielende erzielte Lukas Petkov den Treffer zum 3:1-Endstand, der jedoch nichts mehr am 20. Saisonsieg der Stuttgarter ändern konnte, die sich dadurch nach 2011 zum zweiten Mal den Titel des Regionalliga-Meisters sicherten. In den verbleibenden zwei Begegnungen wird die starke Mannschaft um Erfolgstrainer Kai Oswald alles daran setzen, die Saison ohne eine einzige Niederlage zu beenden.

Der allerletzte Hoffnungsschimmer auf eine erfolgreiche Titelverteidigung erlosch bei der Frankfurter Eintracht durch die 1:2-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth. Maximilian Bauer und German Elperin brachten die Gastgeber in der ersten Spielhälfte mit ihren Treffern auf die Siegerstraße, der Anschlusstreffer durch einen von Sahverdi Cetin verwandelten Strafstoß fiel erst in der vorletzten Spielminute. Während für die Frankfurter dadurch bereits feststeht, dass sie die Saison auf Rang 2 beenden wird, kletterten die Fürther durch ihren neunten Saisonsieg am FC Augsburg und dem FSV Frankfurt vorbei in die obere Tabellenhälfte.

Hinter den Frankfurtern liegt unverändert der FC Bayern München auf Rang 3. Beim SV Waldhof Mannheim geriet das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt zwar früh in Rückstand, als Tom Schulz einen Strafstoß für die Gastgeber verwandelte. Doch im weiteren Spielverlauf drehten Franck Evina mit einem Doppelschlag sowie Tidiane M’Baye und Antonia Trograncic die Partie zugunsten der Bayern, die damit ihrem städtischen Rivalen TSV 1860 Schützenhilfe im Abstiegskampf leisteten. Die Waldhöfer, für die ein Dreier eminent wichtig gewesen wäre, belegen nun mit drei Punkten Rückstand auf den TSV 1860 München und den SC Freiburg den vorletzten Tabellenrang. Außerdem weisen die Nordbadner die deutlich schlechtere Tordifferenz gegenüber den Konkurrenten im Abstiegskampf auf, was die Ausgangslage vor den letzten beiden Spieltagen zusätzlich schwer erscheinen lässt.

Dass der TSV 1860 München und der SC Freiburg nun nach Punkten gleichauf liegen (jeweils 23 Zähler), ist dem 2:0-Heimsieg der Münchner Löwen im direkten Duell der beiden Teams geschuldet. Lange hielten die Freiburger, die nach zuvor vier Begegnungen 1860-Freiburg kleinohne Niederlage nach München gereist waren, um eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt zu erzielen, ein torloses Unentschieden, durch das sie immer noch eine gute Ausgangslage für den Saisonendspurt gehabt hätten. Doch in der 54. Spielminute erzielte Korel Dede den für die Gastgeber erlösenden Führungstreffer. In der Nachspielzeit sorgte schließlich Tobias Sztaf mit dem 2:0 für die Entscheidung in dieser dramatischen Partie, wodurch die von Günther Himpsl trainierten Münchner nun nur noch aufgrund des Torverhältnisses hinter den Breisgauern auf einem Abstiegsrang liegen.

Dass Derbies ihre eigenen Gesetze haben, musste die TSG 1899 Hoffenheim beim Karlsruher SC erfahren. Meldin Kovacevic und Luis Görlich erzielten die Tore für den KSC KSC-1899 klein2zum 2:0-Erfolg, der dadurch seinen Vorsprung von drei Zählen auf die Gefahrenzone wahren konnte und im Abstiegskampf die besten Karten aller gefährdeten Mannschaften aufweist. Die Hoffenheimer verpassten es hingegen, nach Punkten mit dem FC Bayern München auf Rang 3 Schritt zu halten.

Im gesicherten Mittelfeld befinden sich dagegen die Aufsteiger SV Stuttgarter Kickers und FSV Frankfurt. Während sich die Frankfurter beim 1. FC Nürnberg ein torloses Unentschieden erkämpften, feierten die Stuttgarter einen ungefährdeten 4:1-Sieg beim Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt 04. Patrick Sussek brachte die Oberbayern zwar mit dem ersten Angriff in Front, doch mit dem Pausenpfiff erzielte Arlind Goxhuli den Ausgleich für seine Kickers. In der zweiten Spielhälfte brachte Emil Alawbaidy die Stuttgarter mit einem Doppelschlag auf Siegeskurs, der Treffer von Erman Kilic zum 4:1-Endstand folgte in der Schlussphase der Partie.

 

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