Frauen-Regionalliga-Süd: SC Sand II ist souverän Meister in der Frauen-Regionalliga

Der SC Sand II hat am vergangenen Spieltag die Meisterschaft in der Frauen-Regionalliga klar gemacht und kann sich frühzeitig über den Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga freuen. Trotz eines 0:0-Unentschieden gegen den Hegauer FV sind die Mädls aus Sand vier Spieltage vor Saisonende nicht mehr einzuholen. Mit 16 Siegen und nur jeweils einem Unentschieden und einer Niederlage feiert die Mannschaft von Trainer Georg Forscht einen erneuten Aufstieg. Erst diese Saison waren sie in die Frauen-Regionalliga Süd aufgestiegen und marschierten souverän an der Spitze vorweg. Der Hegauer FV freut sich über den erkämpften Punkt und trifft nächste Woche auf den punktgleichen Konkurrenten aus Ingolstadt.

Der FFC Wacker München konnte sich beim Auswärtsspiel gegen Jahn Calden nicht die erhofften und notwendigen drei  Punkte abholen. In einem hart um kämpften Spiel mit vielen Verwarnungen konnte sich Calden letztendlich den Sieg sichern. Johanna Hildebrandt und Jil Ludwig schossen die Caldenerinnen in Führung (29. und 32. Minute) und erhöhten nach der Halbzeit sogar noch auf 3:0 durch Jaqueline Künzl. Bereits zwei Minute später gelang den Münchnerinnen das 3:1, ehe es Calden durch ein Eigentor nochmal spannend machte. Letztendlich blieb es jedoch beim 3:2-Endstand für Calden.

Die Aufsteigerinnen aus Ingolstadt durften nach der Heimniederlage gegen Aufsteiger Sand II nun auch wieder einen Sieg bejubeln und haben sich somit den Verbleib in der Frauen-Regionalliga gesichert. In dem nervenaufreibenden Spiel fiel erst zehn Minuten vor Schluss die Entscheidung. Opel Rüsselheim investierte viel, jedoch gelang es den Mädls nicht, ein Tor zu erzielen. Vanessa Haim schoss kurz vor Ende den Siegtreffer für Ingolstadt und nahm den Rüsselsheimerinnen die Hoffnung auf entscheidende Punkte im Abstiegskampf. Die müssen nun in den noch verbleibenden vier Saisonspielen zeigen, dass sie in der Frauen-Regionalliga verbleiben möchten.

Ebenfalls spannend war es im Spiel Eintracht Frankfurt gegen TSV Schwaben Augsburg. Beim Duell Vorletzter gegen dritter Platz machten die Hessinnen klar, dass mit ihnen noch zu rechnen und sie sich noch nicht aufgegeben haben. Trotz eines zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand (1. und 11. Minute Mona Budnik) ließen sich die Frankfurterinnen nicht beirrenFrankfurt klein und kämpften sich noch vor der Halbzeit auf ein 2:2 zurück. Erfolgreich waren die Spielerinnen Lisa Mundt und Isabell Kindl. Doch auch die Augsburgerinnen stehen zu recht oben in der Tabelle und konterten nach der Halbzeit mit der erneuten Führung durch Claudia Schwarz. Isabell Kindl schaffte es erneut, den Ausgleich zum 3:3 zu erzielen. Der Aufwand von Frankfurt wurde jedoch nicht belohnt, da sie kurz vor dem Schlusspfiff noch das 4:3 durch die eingewechselte Melanie Seidler hinnehmen mussten. Für Eintracht Frankfurt ist nun aus eigener Kraft nicht mehr der Klassenerhalt zu stemmen und sie müssen auf Schützenhilfe der anderen Vereine hoffen.

Der SV Frauenbiburg kam im Bayernderby gegen den 1. FC Nürnberg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und ist nun punktgleich mit dem TSV Schwaben Augsburg, die jedoch eine bessere Tordifferenz vorweisen können. Die Aufsteigerinnen musste leider ein Eigentor hinnehmen, bevor noch Theresa Strasser den Ausgleich erzielte. Für Frauenbiburg ist es als Liganeuling ein schöner Erfolg bereits in der ersten Regionalliga-Saison oben mitzuspielen und den Verbleib in der Liga gesichert zu haben. Auch der 1. FC Nürnberg darf sich schon vorsichtig über den Klassenerhalt freuen.

Beim letzten Spiel des Spieltages empfing der FV Löchgau den TV Derendingen. Für beide Mannschaften ging es um alles. Löchgau benötigt die Punkte um auf Tuchfühlung mit den Nicht-Abstiegsrängen zu bleiben und auch Derendingen hätte noch die Möglichkeit gehabt, die Rote Laterne abzugeben. Löchgau zerstörte jedoch die Hoffnungen von Derendingen mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg mit Toren von Meike van Elten und Vanessa Puglisi und dürfen vorerst kurz durchschnaufen ehe es nächste Woche zum direkten Konkurrenten nach München geht. Der TV Derendingen hat leider keine Chance mehr, den Klassenerhalt zu schaffen und steht als erster Absteiger fest.

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