Futsal: FC Augsburg erringt süddeutschen Titel der C-Junioren

Mit einem Favoritensieg endete die 9. Süddeutsche Futsal-Meisterschaft der C-Junioren am 7. März in der schönen Steißlinger Sporthalle im Mindlestal. In einem spannenden Finale machte der FC Augsburg gegen den SV Sandhausen zunächst einen Rückstand wett und setzte sich letztendlich verdient die süddeutsche Futsal-Krone auf. Beide Finalisten sind für die DFB-Hallenmeisterschaften der C-Junioren qualifiziert.

Neben den beiden Finalisten komplettierte der südbadische Vizemeister FC 08 Villingen die Vorrundengruppe A. Und zum Turnierauftakt hatten die Villinger gegen den SV Sandhausen, der es in der vergangenen Saison sogar bis ins Finale der Deutschen Meisterschaft geschafft hatte, durchaus Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Jedoch ließen sie einige Torchancen ungenutzt, was der SVS eiskalt ausnutzte und die Begegnung mit 1:0 für sich entscheiden konnte. Chancenlos waren die Villinger dagegen in ihrer folgenden Partie gegen den FC Augsburg. Mit 5:0 feierte der Regionalligist den höchsten Tagessieg. Damit ging es im abschließenden Spiel der Gruppe A zwischen Sandhausen und Augsburg nur noch um den Gruppensieg. Lange sah es so aus, als würden sich die Badner diesen sichern, doch in einer dramatischen Schlussphase wandelte der FCA einen 1:3-Rückstand noch in einen 4:3-Erfolg um.

Der erste Halbfinalist stand auch in der Vorrundengruppe B früh fest. Seine Spiele gegen den VfB Friedrichshafen und den SC Eintracht Oberursel konnte der Südbadische Meister Offenburger FV jeweils knapp mit 2:1 für sich entscheiden und zog dadurch als Gruppenerster in die Vorschlussrunde ein. Zwischen dem Württembergischen Meister aus Friedrichshafen und dem Hessischen Meister aus Oberursel wurde anschließend der zweite Halbfinalist aus dieser Gruppe ermittelt. Mit feinen Spielzügen trumpften die Hessen in diesem Spiel auf und landeten einen verdienten 3:0-Sieg.

Unterschiedliche Spielverläufe bekamen die Zuschauer dann in den beiden Halbfinalbegegnungen zu sehen. Während der Offenburger FV gegen den SV Sandhausen früh ins Hintertreffen geriet und sich am Ende auch deutlich mit 1:5 geschlagen geben musste, bot das Spiel zwischen Oberursel und dem FC Augsburg Spannung pur. Die Hessen boten dem Favoriten die Stirn und lagen zwischenzeitlich mit 3:1 in Führung. Doch der FCA ließ sich nicht beirren und schlug eiskalt zurück. Mit drei Treffern in Folge stand für die bayerischen Schwaben mit der Schlusssirene ein denkbar knapper 4:3-Sieg zu Buche, wodurch man neben dem SV Sandhausen bereits für die Deutschen Hallenmeisterschaften qualifiziert war.

Rang 5 sicherte sich in den Platzierungsspielen schließlich der VfB Friedsrichshafen, der gegen den FC 08 Villingen mit 3:2 die Oberhand behielt. Den Bronzerang errang der Offenburger FV, der im Spiel um Platz 3 einen 4:2-Erfolg gegen den SC Eintracht Oberursel einfahren konnte.

Die Neuauflage des Vorrundenspiels zwischen dem SV Sandhausen und dem FC Augsburg wies dann im Finale um die Süddeutsche Futsal-Meisterschaft Parallelen zum ersten Vergleich der beiden Mannschaften auf. Wieder schien der Badische Meister auf der Siegerstraße, die 2:0-Spielszene FinaleFührung für den SVS war bis zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Doch erneut bewiesen die Augsburger eine tolle Moral, glichen zunächst aus und gingen schließlich selbst mit 3:2 in Führung. Der SV Sandhausen geriet dadurch unter Zugzwang und setzte auf Risiko. Einen Konter konnten die Augsburger schließlich zum entscheidenden Treffer zum 4:2-Endstand verwandeln. Der anschließende Jubel über den Süddeutschen Meistertitel war groß.

SFV-Jugendobmann Karl-Heinz Wilhelm bedankte sich im Rahmen der Siegerehrung bei allen Teilnehmern für einen überaus fair geführten Wettbewerb. „Es standen sich in einem würdigen Finale letztendlich auch die beiden besten Mannschaften des heutigen Tages gegenüber. Aber auch die anderen vier Teams haben gezeigt, dass in den süddeutschen Landesverbänden in dieser Altersklasse toller Futsal-Sport gezeigt wird. Dem FC Augsburg und dem SV Sandhausen drücken wir beide Daumen für den nun folgenden DFB-Wettbewerb.“, so Wilhelm.

 

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