Futsal-Regionalliga: Pforzheim und Weilimdorf mit weißer Weste

Gleich sechs Mannschaften waren am 4. Spieltag in der Futsal-Regionalliga Süd im Einsatz. Dabei wahrten der FC Portus Pforzheim und der TSV Weilimdorf ihre weiße Weste. Während die Pforzheimer die Tabelle mit neun Zählern aus drei Begegnungen weiterhin anführen, landete der TSV Weilimdorf auch in seinem zweiten Saisonspiel einen Kantersieg und bleibt dem FC Portus auf den Fersen. Im Duell zweier bislang siegloser Mannschaften blieb der SV Darmstadt 98 in Nürnberg siegreich.

Auf einen äußerst erfolgreichen Saisonstart blickt der FC Portus Pforzheim zurück. Die Maximalausbeute von neun Zählern steht nach drei Spieltagen für die Mannschaft von Trainer Sven Vidojkovic zu Buche. Gegen die Germania aus Ober-Roden, die mit einem Rumpfkader von nur fünf Spielern zum Spitzenreiter gereist war, behielten die Badner am 4. Spieltag mit 9:4 die Oberhand. Schon zur Halbzeitpause befanden sich die Portus-Futsaler bei einem Zwischenstand von 5:2 auf der Siegerstraße. Je drei Treffer steuerten Timo di Giorgio und Benjamin Frey zum Erfolg der Gastgeber bei, dazu waren René Hook (2 Treffer) und Denni Andrijevic für die Pforzheimer erfolgreich. Trotz einer guten Leistung von Ersatz-Keeper Almin Agovic vermochten die Gäste dem Spiel im zweiten Durchgang keine Wende zu verleihen und mussten sich letztendlich deutlich geschlagen geben. Deniz Citakoglu und Adam Agovic erzielten je zwei Treffer für die Gäste aus Hessen, die durch die Niederlage den SV Darmstadt 98 in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen mussten.

Nach einem deutlichen 12:0-Sieg am 2. Spieltag in Nürnberg legte der TSV Weilimdorf auch beim zweiten bayerischen Vertreter, TV Wackersdorf, einen Kantersieg nach und setzte sich mit 10:3 durch. Früh im Spiel konnte sich der Favorit aus Württemberg absetzen, zur Pause führten die Weilimdorfer bereits mit 5:0. Doch der Widerstand der Gastgeber, die in der Vorwoche bei Germania Ober-Roden ihren ersten Saisonsieg eingefahren hatten, war nicht gebrochen. Durch Tore von Stoyan Stoykov (2) und Boris Radisavljevic verkürzten die Wackersdorfer zwischenzeitlich auf 3:6, was für Hoffnung beim heimischen Anhang sorgte. Doch anschließend spielte der TSV Weilimdorf wieder seine Routine aus und legte Treffer um Treffer zum 3:10-Endstand nach.

Knapper ging es in Nürnberg zur Sache, wo mit den Futsalern der heimischen Bayern Kickers und dem SV Darmstadt 98 zwei bislang sieglose Teams aufeinander trafen. Ganz untypisch für den attraktiven Hallensport sah es lange so aus, als sollte ein einziger Treffer spielentscheidend bleiben können. Diesen hatten die Gastgeber aus Nürnberg erzielt und behaupteten ihre Führung bis fünf Minuten vor Spielende. Doch dann war es zunächst Jacob Gutmann, der per 6-Meter-Strafstoß zum 1:1 für die Gäste aus Hessen ausgleichen konnte, ehe Marc Arnold in der Schlussphase zwei weitere Treffer für die Lilien nachlegte, die nach dem 3:1-Auswärtssieg freudestrahlend die Heimreise nach Darmstadt antraten.

Unterdessen ist das Urteil des SFV-Sportgerichts rechtskräftig, wonach die Begegnung des TV Wackersdorf beim Sporting Clube Frankfurt vom 1. Spieltag wegen verschuldeten Nichtantretens der Gastgeber mit 5:0 Toren für den TV Wackersdorf gewertet wird.

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