Futsal-RL: TSV Weilimdorf zum Meister geehrt, bitteres Ende für Ober-Roden

Mit Ausnahme einer Begegnung ist die Premierensaison in der Futsal-Regionalliga Süd vorbei, der letzte Spieltag fand am vergangenen Samstag statt. Die Ehrung des TSV Weilimdorf, der bereits zuvor als erster Meister der süddeutschen Futsal-Regionalliga feststand, erfolgte im Rahmen des Heimspiels der Stuttgarter gegen den SV Darmstadt 98. Trauer und Enttäuschung herrschen dagegen beim 1. FC Germania Ober-Rode vor. Die spielfreien Hessen mussten am letzten Spieltag mit ansehen, wie der letzte verbleibende Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg, BaKi Futsal Nürnberg, einen 5:3-Sieg beim FC Portus Pforzheim feierte und sich dadurch in letzter Minute den Klassenerhalt sicherte. Die Begegnung zwischen dem TV Wackersdorf und Cosmos Höchst wurde aufgrund der Teilnahme der Höchster am Süddeutschen Futsal-Cup 2016 auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Der TSV Weilimdorf ließ gegen den SV Darmstadt 98 keinen Zweifel daran aufkommen, die Saison mit einer makellosen Heimbilanz beenden zu wollen. Letztendlich stand mit der Schlusssirene ein souveräner 5:1-Sieg  für die Württemberger zu Buche, die damit erfolgreich Revanche nahmen für ihre einzige Saisonniederlage, die sie am 9. Spieltag eben gegen die Gäste aus Darmstadt erlitten hatten. Günter Hörner, Mitglied des SFV-Ausschusses für Freizeit- und Breitensport, ehrte die Mannschaft um Trainer Ilija Simunovic nach der Partie zum Süddeutschen Futsal-Meister 2016 und stellte heraus, wie verdient sich die Weilimdorfer den Titel gesichert haben: „Bei elf Siegen aus zwölf Saisonspielen, einer Tordifferenz von +66 und einem großen Vorsprung auf den Vizemeister kann man ganz sicher behaupten, dass der TSV Weilimdorf die Liga nahezu nach Belieben dominiert hat. Wir gratulieren der Mannschaft, dem Trainerteam und allen Verantwortlichen sehr herzlich zu diesem großartigen Erfolg und hoffen, dass sich dieser auch auf Ebene der Deutschen Futsal-Meisterschaft fortsetzt.“ so Hörner. Als Süddeutscher Futsal-Meister empfängt der TSV Weilimdorf nun im Viertelfinale der Deutschen Futsal-Meisterschaft den FC St.Pauli.

Großer Jubel herrschte auch in Mittelfranken. Denn trotz einer denkbar ungünstigen Ausgangslage haben sich die Futsaler von BaKi Futsal Nürnberg auf der Zielgeraden noch den Klassenerhalt gesichert. Dazu bedurfte es zweier Siege aus den letzten beiden Saisonspielen, mit einem Heimerfolg über den TV Wackersdorf hatten sich die Nürnberger in der Vorwoche bereits ein Endspiel in Baden gesichert. Dennoch fuhren die Nürnberger als Außenseiter zu ihrer Begegnung nach Pforzheim, wo mit dem gastgebenden FC Portus der bereits vor dem letzten Spieltag feststehende Vizemeister als Gegner wartete. Erwartungsgemäß sahen die Zuschauer in Pforzheim in der Anfangsphase eine engagierte und spielbestimmende Heimmannschaft, doch mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Nürnberger aus der Umklammerung befreien und selbst das Heft in die Hand nehmen. So feierte man am Ende einen nicht unverdienten 5:3-Auswärtssieg und den damit verbundenen Last-Minute-Verbleib in der Futsal-Regionalliga Süd.

Leidtragender des Nürnberger Erfolgs ist der 1. FC Germania Ober-Roden, der bereits Ende Januar sein letztes Saisonspiel bestritten hatte und so tatenlos mit ansehen musste, wie man noch von den Nürnbergern auf den siebten Tabellenrang verdrängt wurde, der den Abstieg zur Folge hat. Der Futsal-Abteilungsleiter des Vereins, Bernd Barutta, trauerte nach dem enttäuschenden Saisonende den Punkten hinterher, die die Germanen zu Beginn der Saison verschenkt hatten. So half auch eine Rückrunde, in der der Verein noch einige Punkte sammeln konnte, letztendlich nicht mehr,den Abstieg zu verhindern.

 

This entry was posted in 2015, Aktuelles, Futsal-Regionalliga, News. Bookmark the permalink.