Junioren-Futsal: SpVgg Greuther Fürth, FC Astoria Walldorf und VfB Eppingen triumphieren

Gleich in drei Altersklassen wurde am Wochenende 3./4. März 2018 der Süddeutsche Futsal-Meister der Junioren ermittelt. Neben den Wettbewerben C- und B-Junioren fand erstmalig auch ein Turnier der A-Junioren statt. Besonders erfolgreich gestalteten die Teams aus Baden ihre Wettbewerbe. Die SpVgg Neckarelz bei den C-Junioren (als süddeutscher Vizemeister), der FC Astoria Walldorf bei den B- und der VfB Eppingen bei den A-Junioren (jeweils als Süddeutscher Meister) qualifizierten sich für die Deutschen Hallenmeisterschaften. Für rundum perfekte Rahmenbedingungen sorgte der TSV Ehningen (Württemberg), der die Wettbewerbe in vorbildlicher Weise ausrichtete.

Bei den C-Junioren setzte sich die SpVgg Greuther Fürth im Finale mit 2:0 gegen die SpVgg Neckarelz durch.

SpVgg Greuther Fürth

Beide Mannschaften vertreten die süddeutschen Farben damit bei den Deutschen Hallenmeisterschaften dieser Alterklasse, wo die SpVgg Greuther Fürth eine Wiederholung ihres Titelgewinns aus dem Jahr 2012 anstrebt. Dabei hatten sowohl die Fürther, als auch der Badische Meister aus Neckarelz ihre Vorrundengruppe nicht gewinnen können und waren jeweils als Gruppenzweiter ins Halbfinale eingezogen. In diesem bezwang die SpVgg Neckarelz die TSG Balingen (Württembergischer Meister) mit 2:0, ehe es der Bayerische Meister aus Mittelfranken mit dem SV Zimmern (Württemberg) zu tun bekam und sich in einem spannenden Spiel nach Sechsmeterschießen durchsetzte. Im Duell der beiden württembergischen Mannschaften behielt die TSG Balingen gegen den SV Zimmern im Spiel um Rang 3 mit 2:1 die Oberhand. Deutlich gestaltete sich hingegen das Spiel um Rang 5, welches mit einem 5:1-Sieg des Hessischen Meisters Turnerschaft Ober-Roden gegen den Südbadischen Meister SF Eintracht Freiburg endete.

Da bei den B-Junioren ein süddeutscher Teilnehmer für die Deutschen Hallenmeisterswchaften über die B-Junioren-Bundesliga ermittelt wird, qualifizierte sich bei den Süddeutschen Futsal-Meisterschaften lediglich der Sieger des Endspiels für den anschließenden DFB-Wettbewerb. In einer vollbesetzten Halle, in der die zahlreichen Zuschauer ihre Mannschaften lautstark unterstützten, entwickelte sich ein emotionsgeladenes und höchst attraktives Turnier, in dessen Finale sich am Ende mit dem VfB Bösingen (Württembergischer Meister) und dem FC Astoria Walldorf (Badischer Meister) folgerichtig die beiden stärksten Teams des Wettbewerbs gegenüber standen. Zuvor hatten sich die beiden Mannschaften im Halbfinale jeweils mit 4:0 gegen ihre Kontrahenten durchgesetzt und keinen Zweifel daran gelassen, dass man es auf den Turniersieg abgesehen hatte. Die im Halbfinale unterlegenen Teams des FC 03 Radolfzell (Südbadischer Meister) und des Karbener SV 1890 (Hessischer Meister) begegneten sich im Spiel um Platz 3 auf Augenhöhe, sodass ein Sechsmeterschießen die Entscheidung zugunsten der Karbener bringen musste, nachdem zuvor die SpVgg Bayern Hof im Spiel um Rang 5 einen 3:1-Erfolg gegen den VfL Kirchheim/Teck (Württemberg) gelandet hatte.

Im Finale kam es schließlich zu einer Neuauflage des Prestigeduells zwischen dem FC Astoria Walldorf und dem VfB Bösingen, die sich bereits in Vorrunde gegenüber gestanden hatten. Und erneut

FC Astoria Walldorf

war es die Mannschaft aus Baden, die nach der Schlusssirene jubeln durfte. Mit einem 3:0-Sieg, der jedoch erst in der Endphase eines überaus spannenden Endspiels perfekt gemacht wurde, triumphierte der FC Astoria Walldorf und löste damit nicht nur den Vorjahressieger SC Fürstenfeldbruck als Titelträger ab, sondern buchte auch das Ticket zur Deutschen Meisterschaft 2018, wo mit dem Karlsruher SC (über die B-Junioren-Bundesliga) ein weiteres Team aus Baden an den Start geht.

Während bei den B-Junioren die Dramatik im Finale geboten war, erfolgte diese im Wettbewerb der A-Junioren bereits in den beiden Halbfinalspielen, in denen jeweils erst nach Sechsmeterschießen die beiden süddeutschen Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften ermittelt wurden. Hierbei hatten der Bayerische Meister FC 1920 Gundelfingen und der Badische Meister VfB Eppingen das Glück auf ihrer Seite und zogen ins Finale um die Süddeutsche Futsal-Meisterschaft ein, was schon gleichbedeutend mit dem Ticket zum DFB-Turnier war. Die Gundelfinger setzten sich gegen den Hessischen Meister JFV Wald-Michelbach/Abtsteinach durch, der VfB Eppingen schaltete den Südbadischen Meister SG Kuppenheim aus, der seinerseits die Vorrundengruppe B dominiert hatte und auch im anschließenden Spiel um Rang 3 gegen die JFV Wald-Michelbach/Absteinach beim 6:1-Erfolg seine Stärke demonstrierte. Für die beiden Teams aus Württemberg war bereits nach der Vorrunde der Traum vom süddeutschen Titelgewinn beendet. Im Spiel um Rang 5 feierte der FTSV Kuchen, der den Einzug ins Halbfinale nur aufgrund der Tordifferenz verpasst hatte, mit einem 2:0-Sieg über den SV Zimmern zumindest noch einen versöhnlichen Turnierabschluss.

In einem intensiv geführten Finale setzte sich schließlich der VfB Eppingen mit 4:0 gegen den FC 1920 Gundelfingen durch und nahm damit erfolgreich revanche für die in der Vorrunde erlittene Niederlage (0:2). Das Spiel um die süddeutsche Futsal-Krone war dabei jedoch weit spannender als es

Rouven Ettner vom SFV-Jugendausschuss überreicht Siegerpokal an VfB Eppingen

das Resultat vermuten lässt. Denn die Eppinger gingen zwar früh in Führung, doch anschließend hatte der Bayerische Meister in einigen Szenen den Ausgleich auf dem Fuß. Mit zunehmender Spieldauer gingen die Gundelfinger mehr Risiko ein, was die taktisch und spielerisch versierte Mannschaft des VfB Eppingen für sich zu nutzen wusste und das Ergebnis noch in die Höhe schrauben konnte. Spieler, Trainer und die mitgereisten Zuschauer des VfB Eppingen freuten sich nach Turnierende ausgelassen darüber, dass man als erster Süddeutscher Futsal-Meister der A-Junioren in die Geschichtsbücher eingeht.

 

 

 

 

This entry was posted in 2017, Aktuelles, Junioren, News. Bookmark the permalink.