Tabellenführer Hoffenheim von Eintracht Frankfurt vorgeführt

Auch am vergangenen Spieltag konnte die TSG 1899 Hoffenheim ihre Chance zum Gewinn der Meisterschaft nicht nutzen und musste sich Eintracht Frankfurt mit einem deutlichen 7:0 geschlagen geben. Fast im Minutentakt fielen in der 1. Halbzeit die Tore für die stark spielenden Frankfurter.  Bereits zur Halbzeitpause stand es 4:0 (1:0 und 2:0 Jonas Pfalz, 3:0 Max Vogler, 4:0 Patrick Finger) für die Heimmannschaft, die sich in einen Rausch spielten. Auch in der 2. Hälfte wurde dort angeknüpft, wo die Frankfurter durch die Halbzeitpause unterbrochen worden waren. Von den Hoffenheimer kam kaum Gegenwehr, daher war es nur eine Frage der Zeit, bis das nächste Tor fiel. Das 5:0 erzielte  Luca-Leonhard Uth, zehn Minuten später traf  Abdoulaye Junior Toure und auch der führende der Türjägerliste, Kahan Kuscu, konnte wieder einen Treffer für sich verbuchen. Der Gewinn der Meisterschaft ist weiterhin noch nicht endgültig entschieden.

Der Verfolger VfB Stuttgart hat noch eine kleine reelle Chance, ebenfalls die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Ihre Verfolgungsjagd haben die Stuttgarter  vergangenes Wochenende fortgesetzt. Beim Karlsruher SC setzten sie sich deutlich mit 4:0 durch und zeigten damit, dass der Kampf um die Meisterschaft weiterhin offen ist, auch dank der Schützenhilfe aus Frankfurt. Die erste Halbzeit hielt der KSC gut mit und konnte mit einem 0:0 in die Pause gehen. Doch dann drehten die Stuttgarter auf und kurz nach Wiederanpfiff fiel auf schon das erste Tor für den VfB. Jonas Grimm war der Torschütze zum ersten und letzten Tor, dazwischen traf noch Leon Dajaku und Jimmy Adrian Kaparos.

Am anderen Ende der Tabelle ging es nicht weniger spannend zu. Das Tabellenschlusslicht 1. FC Nürnberg gibt sich nicht geschlagen und kämpft sich wieder ran. Gegen den FSV Frankfurt durften die Schützlinge von Trainer Ahmet Koc einen 1:0-Sieg bejubeln. Simon Griesbeck war der Mann des Tages, der mit seinem Tor die drei wichtigen Punkte im Abstiegskampf ebnete. Bereits in der 12. Minuten fiel der Treffer und die Nürnberger schafften es durch eine konzentrierte Leistung, das Ergebnis zu halten.

Ebenfalls Anschluss halten konnte der SV Sandhausen durch seinen Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Darmstadt. Der Sieg hat jedoch einen bitteren Beigeschmack, da man durch ein Eigentor der Darmstädter die Punkte erringen konnte. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und riskierten viel, wodurch am Ende Sandhausen profitieren konnte.

Lediglich die SpVgg Greuther Fürth konnte ihre Chance nicht nutzen und mussten sich in Regensburg 2:3 geschlagen geben. Dabei konnten die Fürther sogar mit einer 1:0-Führung (Chris-Stephan Dierke) in die Kabinen gehen, ehe Jahn Regensburg in der zweiten Hälfte aufdrehte und sich turbulent zurückkämpfte. Leon Brandl und Julian Ziegler konnten mir ihren Toren die Partie drehen, doch auch Fürth gab nicht auf und traf durch Mike Bachmann zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Erst in der Nachspielzeit gelang Regensburg dann der entscheidende Siegtreffer erneut durch Leon Brandl und durften ihren hart erkämpften Heimsieg bejubeln. Regensburg macht somit Punkte gut im Kampf um den Abstieg, Greuther Fürth hingegen muss nun den Fokus auf die drei kommenden Partien setzen, um den Klassenerhalt noch zu stemmen.

Im Bayernderby FC Augsburg gegen den FC Bayern München setzten sich die Augsburger mit einem klaren 3:0-Erfolg durch. Die Tore erzielten David Wörns, Ioannis Dodas und Ronald Lombaya. Mit dem Sieg konnten die Augsburger in der Tabelle an Bayern vorbei auf den 4. Platz springen. Beide Mannschaften haben den Klassenerhalt bereits geschafft und müssen in den kommenden Partien nicht mehr zittern.

Die Punkte geteilt haben sich der SC Freiburg und die Stuttgarter Kickers.  Die Freiburger Jungs hatte sich schon fast auf einen Sieg eingestellt (1:0 Heinzelmann), da bekam Angelos Sanozidis in der Nachspielzeit den Ball und netzte zum 1:1 ein. Freiburg ist somit noch nicht ganz gerettet, hat aber eine gute Ausgangslage, die Klasse zu halten.

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