Württembergische Auswahl gewinnt Heinz-Herbert-Kreh-Turnier 2017

In der Landessportschule Ruit (bei Stuttgart) fand vom 05.-07. Mai 2017 das diesjährige Heinz-Herbert-Kreh-Turnier für die U17-Auswahlteams der süddeutschen Landesverbände statt. Am Ende waren es die gastgebenden Württemberger, die nach zumeist souveränen Siegen über die Kontrahenten den Wanderpokal aus den Händen von Karl-Heinz Wilhelm (Vorsitzender SFV-Jugendausschuss) in Empfang nehmen durften und damit die Mannschaft aus Baden als Titelträger ablösten.

Daran, dass die Gastgeber aus Württemberg das Turnier am Ende hochverdient für sich entschieden hatten, bestand auch bei den Delegationen aus den anderen Verbänden keinerlei Zweifel. Mit drei Siegen aus ihren ersten drei Begegnungen (3:0 gegen Südbaden, 2:0 gegen Hessen, 3:0 gegen Baden) hatte die Mannschaft von WFV-Coach Michael Rentschler früh für klare Verhältnisse gesorgt und stand schon vor ihrer abschließenden Partie gegen die bayerische Auswahl als Turniersieger fest. Gegen Bayern ließen es die Württemberger dann etwas ruhiger angehen, sodass mit dem Schlusspfiff ein torloses Remis und somit auch der erste Punktverlust der württembergischen Talente zu Buche stand. Dennoch wiesen die Gastgeber zum Turnierabschluss eine überaus beeindruckende Bilanz auf. Ungeschlagen und ohne einen einzigen Gegentreffer ließen sich die Spieler für ihren Turniersieg feiern.

Auch die Mannschaft des Bayerischen Fußball-Verbandes blieb im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen und sicherte sich dadurch einen verdienten zweiten Platz. Dies war vor allem einer stabilen Abwehr geschuldet, die lediglich beim 2:1-Sieg der von Hartmut Herold trainierten Mannschaft über Südbaden einen Gegentreffer hinnehmen musste. Allerdings fehlte den Bayern oftmals auch die Durchschlagskraft oder das Glück im Abschluss, sodass die Begegnungen gegen Baden, Hessen und Württemberg jeweils torlos endeten. Insbesondere gegen die bereits als Turniersieger feststehenden Württemberger fehlten in der letzten Aktion des Spiels nur Zentimeter zum Glück, als die Bayern einen Lattentreffer landeten und damit hauchdünn daran vorbeischrammten, das Turnier als einzig ungeschlagene Mannschaft zu beenden.

Beim Spiel zwischen Württemberg und Bayern hofften die Spieler der hessischen Delegation vergeblich auf einen Sieg der Gastgeber, der zur Folge gehabt hätte, dass die HFV-Elf um Trainer Dirk Reimöller das Turnier als Zweiter beendet hätte. Einem verheißungsvollen Auftakt mit einem 2:0-Erfolg über Baden folgte auf Seiten der Hessen zwar noch am ersten Spieltag Ernüchterung durch die Niederlage gegen den späteren Turniersieger aus Württemberg, doch am zweiten Spieltag hielten die Reimöller-Schützlinge ihre Chancen auf Rang 2 mit zwei Unentschieden gegen Bayern (0:0) und Südbaden (1:1) zunächst am Leben. Insbesondere der hessische Treffer gegen Südbaden vom Anstoßpunkt aus stellte ein Highlight des Turniers dar. Da sich die Bayern jedoch tapfer gegen eine Niederlage gegen Württemberg stemmten, musste sich die Mannschaft des HFV mit Abschlussrang 3 begnügen.

Unglücklich verlief das Turnier für die Nachbarn aus Baden und Südbaden, die sich in der letzten Partie des Wettbewerbs nur noch um Rang 4 duellierten. Dabei hatte die von Verletzungen geplagte Mannschaft von BFV-Coach Nejat Yüksel das bessere Ende für sich und sorgte mit einem 2:0-Sieg für einen versöhnlichen Turnierabschluss, wohingegen die von Manfred Linden trainierten Südbadner mit Rang 5 Vorlieb nehmen mussten.

Karl-Heinz Wilhelm zollte den Mannschaften im Rahmen der Siegerehrung Respekt für die gezeigten Leistungen und gratulierte den Württembergern zum verdienten Turniersieg. „Die knappen Spielergebnisse an den beiden Turniertagen belegen, wie leistungstechnisch eng die Auswahlteams der süddeutschen Landesverbände beieinander liegen. Nicht nur durch tolle Kombinationen, sondern auch durch schöne Tore und intensive Zweikämpfe sind die Zuschauer voll auf ihre Kosten gekommen, was für die Arbeit der Verbandstrainer spricht. Wir gratulieren der württembergischen Mannschaft, die den Pokal nun bereits zum vierten Mal innerhalb der letzten sechs Jahre mit nach hause nehmen darf, herzlich zum souveränen Turniersieg und wünschen den Spielern aller Teams viel Glück und Erfolg für den weiteren Verlauf ihrer Karriere.“ so Wilhelm.

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