Würzburg schießt sich nach oben

Dem ETSV Würzburg ist mit dem 5:1 Sieg über den 1. FC Nürnberg ein Befreiungsschlag gelungen. Im Bayerischen Derby mussten sich die Nürnbergerinnen bereits zur Halbzeit mit einem 0:3-Rückstand auseinandersetzen. Da half dann auch der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 4:1 nicht mehr weiter. Mit dieser schmerzhaften Niederlage im Gebäck mussten sie den kurzen Heimweg antreten.etsv-wuerzburg-1-fc-nuernberg-51-bild-6_resized

Ebenso schmerzhaft dürfte es für den Aufsteiger aus Regensburg gewesen sein. Mit einem 5:0-Sieg fertigten die Freiburgerinnen die Heimmannschaft ab und behaupten somit weiterhin den ersten Tabellenplatz, Punktgleich mit den Mannschaften aus Frauenbiburg und Löchgau. Für Regensburg heißt es nun Kopf hoch und vollen Fokus auf das kommende Spiel in Nürnberg.

Denkbar knapp verlief das Spiel zwischen dem FFC Wacker München und dem FV Löchgau. In einem Spiel mit hoher Intensität konnten sich die Gäste in der 16. Minute durch ein Tor von Lisa Gayer in Führung bringen. Im Verlauf des Spiel riskierten beiden Mannschaften viel, konnten jedoch nicht das entscheidende Tor zum Ausgleich, bzw. zum beruhigenden 2:0 erzielen, wodurch es letztendlich beim knappen 1:0-Erfolg für die Gastmannschaft blieb.

Die Aufsteigerinnen aus Frauenbiburg haben wohl die weite Anreise nach Calden gut weggesteckt. Bereits nach vier gespielten Minuten erzielte Laura Wagenhuber das 1:0 für die Gäste, dass bis zur Halbzeitpause gehalten wurde. Frauenbiburg startete wacher in die zweite Halbzeit und nutze einen Moment der Unachtsamkeit der Gastgeber zum 2:0 durch Alina Angerer nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Calden schaffte, trotz vieler Bemühungen nicht mehr den Anschlusstreffer und musste sich mit 2:0 geschlagen geben.

Im zweiten Bayerischen Derby erkämpfte sich der TSV Schwaben Augsburg einen denkbar knappen Sieg über die Gäste aus Ingolstadt. Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem Augsburg in Person von Barbara Rauch in Führung ging. Jedoch gelang Ingolstadt kurz vor der Halbzeit der wichtige Ausgleichstreffer durch ihre Spielertrainerin Simone Wagner. Im Laufe der zweiten Halbzeit ließen beide Mannschaften viele Chancen aus, bis schließlich in der 80. Minute Melanie Seidler von Augsburg der Lucky Punch zum 2:1-Endstand gelang.

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